Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die muntere Gruppe der Kohlhecker Faustballer am ersten Wochenende im Mai auf zu ihrem Jahresausflug 2011. Dieses Mal war eine Erkundung von Eisenach und des umliegenden Thüringer Landes angesagt.
Eisenach Marktplatz
Am Freitag wurde zunächst in eigener Initiative, später unter fachkundiger und sehr kurzweiliger Führung einer Stadtführerin die historische Altstadt von Eisenach mit seinen baulichen und historischen Sehenswürdigkeiten besichtigt. So waren z. B. das Bach-Haus, die Nikolai-Kirche, barocke Häuser ehemaliger wohlhabender Bürger, sowie Überreste der ehemaligen Stadtmauer zu besichtigen. Am späten Nachmittag wurde das Quartier in der Klosterschänke im nahe gelegenen Ruhla bezogen und der Tag ausklingen lassen.
Abendessen in der Klosterschänke
Der Samstag lockte die Ausflügler zu einem Abstecher in das Ruhlaer Uhrenmuseum. In diesen Gebäuden war bis zur deutschen Wiedervereinigung eine bedeutende industrielle Fertigung von Präzisions-Uhren der ehemaligen DDR der renommierten Firma Gardé angesiedelt. In wesentlich verkleinerten Produktionsstätten werden dort auch heute noch hochwertige Uhren hergestellt.
Ruhlaer Uhrenmuseum
Bei weiterhin herrlichem Sonnenschein war anschließend eine Besichtigung des Mini-a-Thür, einem großzügigen Freilicht-Areal mit einer Sammlung von Modellen historischer Thüringer Gebäude im Maßstab 1:25 angesagt.
Mini-a-Thür
Anschließend ging es über ein Stück des bekannten Rennsteiges zu dem nicht weit entfernten Alexander-Turm, wo ein herrlicher Panorama-Rundblick zu genießen war.
Alexanderturm
Abgerundet wurde der Tag mit dem Besuch einer etwa 45 Meter unter Tage gelegenen Tropfstein-Höhle, mit deutlich niedrigeren Temperaturen als draußen und imposanten Gesteins-Formationen, welche die Natur in tausenden von Jahren entstehen ließ. Immerhin waren hierbei etwa 240 Stufen zu überwinden und es war Trittsicherheit gefragt.
Tropfsteinhöle
Der Sonntag, zugleich letzter Tag des Ausfluges, führte die Kohlhecker Faustballer zum Höhepunkt der Tour: Der Wartburg. Die dortige Führung vermittelte anhand der teilweise recht gut erhaltenen Räume der ehemaligen Bewohner einen kleinen Eindruck davon, wie sich das Leben zu Hofe abgespielt haben musste.
Blick auf Eisenach von der Wartburg
Wartburg
Obligatorisch war natürlich ein Blick in die Schreibstube von Martin Luther, der sich für mehrere Monate auf der Wartburg aufhielt und hierbei bekanntlich eine neue Übersetzung der Bibel erstellte.
Wartburg-Lutherhaus
Die Rückfahrt wurde nochmals zu einer Mittagsrast in Alsfeld unterbrochen, wo eine gut erhaltene und schön anzuschauende Altstadt zum Verweilen einlud.
Alsfeld
Bei der Rückkehr im heimischen Kohlheck wurde allgemein festgestellt, dass die Sportler in diesem Jahr wohl besonders brav gewesen sein mussten, da das Vergnügen von keinem Wölkchen oder Regentropfen getrübt war.
Der Jahresausflug der Faustballgruppe des 1. SC Kohlheck fand wie in den vergangenen Jahren wieder großen Anklang bei den Teilnehmern.
Hatten die neun Mitfahrer vor Fahrtantritt noch etwas Bedenken wegen des vom Wetterbericht angekündigten Regens, so stellte es sich am Wochenende heraus, dass diese Ankündigung nur ein -Wettergerücht - war.
Am Anreisetag Freitag, den 11.06.2010 wurde nach der Hinfahrt und dem Beziehen der Unterkunft in Bosen der nur wenige Minuten entfernt gelegene Bostalsee in Augenschein genommen. Der Himmel war zwar bedeckt, aber es blieb trocken und gab dem Landschaftsbild eine besondere Stimmung
Nach dem Mittagessen ging es noch über Losheim und nach einem kurzen Aufenthalt am dortigen See nach Orscholz an der Saar, von wo aus man einen spektakulären Blick auf die Saarschleife hatte.
Der Ausblick auf den Fluss und die zu Füßen liegenden Häuser vermittelte das Gefühl, auf eine Modelleisenbahn-Landschaft zu schauen.
Frisch gestärkt vom Abendessen konnte dann auch das WM-Fußballspiel (Deutschland gegen Australien) in einem Fernsehraum des Hotels genossen werden, den auch der Bayern München Fanclub Bosen nutzt, wie unschwer an der Raum-Ausschmückung zu erkennen war. Der Abend wurde gekrönt von dem bekanntlich gewonnenen Spiel der deutschen Kicker.
Am nächsten Tag wurde eine Botalsee-Umrundung vorgenommen. Danach ging es nach St. Wendel, das Stadtfest besuchen.
In der Innenstadt waren, offenbar von der Stadt St. Wendel initiiert, an verschiedenen Plätzen Show-Bühnen aufgebaut, auf denen sich Nachwuchskünstler, zumeist Schüler-Bands präsentierten.
Augenscheinlich stand die Veranstaltung unter dem Motto -nicht schön aber laut - zu spielen!
Einige Flugzeuge konnten sogar von innen betreten werden und es erstaunte, wie beengt es teilweise in den Pilotenkanzeln ist, insbesondere bei Militärmaschinen.
Am Sonntag hieß es dann, nach dem reichhaltigen Frühstück den Heimweg anzutreten. Dieser führte zunächst nach Hermeskeil, wo es ein Freiluft-Flugzeugmuseum zu besichtigen gab. Es war beeindruckend, die z. T. riesigen Fluggeräte aus nächster Nähe zu betrachten.
Neben vielen kleineren Maschinen war auch ein Flugzeug vom Typ Concorde zu sehen, welches als Passagiermaschine Überschallgeschwindigkeit erreicht. Bekanntlich wurde dieser Typ nach einem verheerenden Unfall außer Dienst genommen.
Die in Hermeskeil ausgestellte Concorde beherbergt ein Cafe in dem dafür umgebauten Innenraum, das von den Kohlheckern natürlich besucht werden musste. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem hier ausgestellten Flieger um einen Nachbau, der noch nie in der Luft war. Aber das tat der Begeisterung keinen Abbruch.
Die weiteren Stationen auf dem Nachhauseweg waren Idar-Oberstein und das schöne Fachwerk-Städtchen Herrstein im Hunsrück, wo ein kurzer Stadtrundgang durch die historische Altstadt und eine Kaffee-Pause angesagt war.
Anschließend ging es gemütlich und abseits der Autobahn zurück nach Hause in das heimatliche Kohlheck, wo die Faustballer mit dem schönen Gefühl, einen herrlichen Ausflug erlebt zu haben, von den Familien erwartet wurden. Mal sehen, welches Fleckchen Deutschlands es im nächsten Jahr zu entdecken gibt!...
Die Fahrt dorthin wurde unterbrochen für eine Besichtigung der schönen Stadt Lohr am Main, die insbesondere durch das Wirken der Gebrüder Grimm, aber auch als Sitz einer Bier-Brauerei über die Region hinaus bekannt ist.
Der Wettergott meinte es mit der gut gelaunten Reisegruppe gut, denn der Himmel war zwar bedeckt, aber der vorhergesagte Regen blieb das ganze Wochenende über aus.
Eigenartiger Schilderwald in Hammelburg!
Der Aufenthalt in Hammelburg selbst war geprägt sowohl vom Genuss der fränkischen Küche als auch von einer obligatorischen Wanderung zur Burg Saaleck, der dieser geschichtsträchtige Ort zu Füßen liegt.
Kleiner Stammtisch auf der Burg Saaleck
Am Samstag konnten noch besonders gut erhaltene Exemplare eine Oldtimer-Rallye bewundert werden, die sich bei einem Zwischenstopp auf dem Marktplatz von Hammelburg präsentierten, sowie eine abendliche Stadtführung durch eine historisch gekleidete, und sehr fachkundigen Stadtführerin genossen werden.
Unter mitteralterlicher Führung
Ein Mitglied der Kohlhecker Faustballer hatte durch seinen mehrjährigen Aufenthalt in Hammelburg nach dem Kriege eine besondere Beziehung zu dem Ort und nutzte die Gelegenheit, um nach all den Jahren eine Jugendfreundschaft aufzufrischen.
Karl war schon immer sportlich!
Den Abschluss des Abends bildete eine Weinprobe im ebenfalls geschichtsträchtigen Kellergewölbe des Hammelburger Schlosses, dem heutigen Sitz der Stadtverwaltung und anderer kommunalen Einrichtungen.
Am Sonntag hieß es dann endgültig Abschied nehmen und die Heimreise antreten.
Der Rückweg führte über das sehenswerte Schloss in Mespelbrunn, wo die Gelegenheit zu eine Schlossführung genutzt wurde. Im durch Film und Fernsehen berühmten Wirtshaus im Spessart in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses fuhr die Gruppe nach einer Mittagsrast zügig zurück nach Kohlheck, wo die Familien die Ausflügler bereits erwarteten.
Alle Teilnehmer waren sich einig,
dass der gelungene Ausflug unbedingt einer Fortsetzung im nächsten Jahr bedarf. Man darf gespannt sein, in welche Region Deutschlands es die Faustballer des 1. SC Kohlheck dann führen wird!....
Im Mossautal vom 6. Juni bis zum 8. Juni 2008
Der diesjährige Ausflug der Gruppe führte in das Mossautal im schönen Odenwald.
Treffpunkt war wie immer in der Kohlheckstrasse und weil alle Teilnehmer pünktlich da waren, konnte der Aufbruch zügig erfolgen.
Der Wettergott meinte es ebenfalls gut mit den Sportlern und so konnten diese eine herrliche Fahrt zunächst über die Autobahn und anschließend durch den hügeligen und einsamen Odenwald genießen.
Ziel war der Hauptort Ober-Mossau im romantischen Mossautal. Der Ort besteht im Wesentlichen aus der Schmucker-Brauerei, zwei Gaststätten, einer Kirche, einer Handvoll Wohnhäuser und ansonsten sehr viel Gegend rundum.
Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer konnte das vorbestellte Quartier (Pension Ross) bezogen werden.
Wie sich erst vor Ort herausstellte, steht die angeschlossene Gaststätte nur noch für Feierlichkeiten wie Geburtstage oder anderen Familienfeste zur Verfügung. Doch das tat der Freude keinen Abbruch, denn die nur wenige Minuten Fußweg entfernte Brauereigaststätte wartete mit einheimischen Speisen und Getränken auf.
Doch zuvor stand eine Besichtigung der Schmucker-Brauerei mit anschließender Verkostung der Produkte Odenwälder Braukunst auf dem Programm.
Der Brauerei-Führer gestaltete seine Führung sehr kurzweilig und sparte nicht damit, wiederholt auf die hohe Qualität der dortigen Biere hinzuweisen. In der Brauerei-Schänke konnten nicht nur die bekannteren Sorten, sondern auch das weniger bekannte Biobier- und verschiedene Hefebier-Sorten probiert werden.
Schließlich mussten für die am nächsten Tag geplante Rundwanderung ausreichend Kräfte gesammelt werden.
Der Nachmittag und Abend klang aus mit einem Besuch des am Ort stattfindenden Bierfestes auf dem Rummelplatz mit diversen Ehrungen verdienter Bürger und einer eher schräg tönenden, dafür um so lauteren Band im Festzelt, die Ihre Unterhaltungskünste bis weit nach Mitternacht darbot.
Am Samstag ging es nach einem kräftigen Frühstück dann auf zur Rundwanderung, nicht ohne besorgte Blicke zum Himmel, wo sich dicke Wolken zusammenzogen.
Doch das Wetter hielt bis zum Nachmittag und zur Einkehr in, -ja richtig-, der Brauereigaststätte von Ober-Mossau. Dann entlud sich ein heftiges Gewitter mit starkem Regen, was den Wanderern das Alibi verschaffte, jetzt noch nicht aufbrechen zu können.
Als das Unwetter vorbei war, kehrten die Kameraden ins Quartier zurück, wo ein gemeinsamer Fernsehabend geplant und vom Hauswirt mit modernster Technik (SAT-Receiver, Beamer) vorbereitet wurde. Da Deutschland nicht spielte, konnte man entspannt und fachkritisch die EM-Spiele genießen.
Der nächste Tag war auch gleichzeitig der Heimreise-Tag. Die Heimfahrt verlief nicht ohne einen Abstecher in das schöne Fachwerk-Städtchen Michelstadt, wo die Innenstadt und das bekannte Spielzeugmuseum besucht wurden.
Im Ort gab es erstaunlicher Weise auch andere Biersorten als Schmucker, die dennoch den Geschmack der Ausflügler trafen!...
Nach einer gemütlichen Einkehr trennten sich die Sportfreunde, um die Heimreise nach Wiesbaden bzw. Taunusstein anzutreten. Die Tour war wieder eine runde Sache und die Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr.
Im Mossautal vom 6. Juni bis zum 8. Juni 2008 Der diesjährige Ausflug der Gruppe führte in das Mossautal im schönen Odenwald.
Bild 1: Der Wettergott spielte ebenso mit wie die Straßenverkehrsverhältnisse, so dass dem Tatendrang der Sportler nicht im Wege stand und das Ausflugsziel planungsgemäß erreicht wurde.
Bild 2: Schon am Anreisetag, dem Freitag, stand eine ausgedehnte Besichtigung von Erfurt mit professioneller Stadtführung auf dem Programm. Die fachkundige städtische Reiseführerin konnte als Ur-Einwohnerin neben den obligatorischen Erklärungen der Sehenswürdigkeiten, wie der berühmten Krämerbrücke, dem Domplatz und dem mittelalterlichen Universitäts-Viertel noch einige - Schmankerl - aus eigener Erfahrung der jetzigen Zeit beitragen.
- Pfefferstübchens - freuen. Gekrönt wurde der Abend von dem gemeinsam erlebten Fußball-Länderspiel unserer Nationalmannschaft, so dass auch dieser Abend zu einer - runden Sache - wurde.
Bild 10: Die Rückfahrt am Sonntag erfolgte abseits der Autobahn durch das schöne Thüringer Land und die Rhön, nicht ohne noch einen Abstecher auf die Maulkuppe bei Poppenhausen zu machen. Dort holten sich die Faustballer bei einer Umrundung des Hügels den nötigen Appetit und genossen vor dem Mittagessen das herrliche Panorama der geschwungenen Hügellandschaft der Rhön und den Blick zur benachbarten Wasserkuppe, bevor es endgültig wieder nach Hause ging.
Die Rückfahrt verlief ebenso störungsfrei und harmonisch wie die Hinreise bei zwar bedecktem Himmel jedoch auch hier wieder ohne Regen (wahrscheinlich weil alle so brav waren !!!...), so dass am frühen Nachmittag alle Faustballer des 1. SC Kohlheck wieder wohlbehalten von ihren Familien begrüßt werden konnten.
Bild 11: Wahrscheinlich wird wegen der kulinarischen Einlagen während des Ausfluges das nächste Faustballtraining etwas intensiver ausfallen müssen, um die Folgen einigermaßen zu kompensieren und die gewohnte Fitness wieder zu erreichen.
