Hier finden Sie die Presseberichte rundum den 1. SC Kohlheck

18.02.2012 - Kohlheck

 


09.12.2011 - Kohlheck

 


 

29.09.2011

Pressebericht mit  Rene Keutmann vom 1.SC Kohlheck

 

 


Profis bei der F-Jugend

23.09.2011 - DOTZHEIM

 

(red). Ein schöner Tag für den Nachwuchs des 1. SC Kohlheck: Die Spieler Orlando Smeekes und Panagiotis Triadis vom SV Wehen Wiesbaden waren gekommen und zeigten, was sie fußballerisch so drauf haben. Torschussübungen, ein Spiel mit Elfmeterschießen und eine Autogrammstunde waren neben der Tombola die Glanzlichter für die Kinder. Die Profis verteilten zudem nicht nur Autogramme, sondern auch Freikarten für ein Heimspiel des SVWW.

 

Quelle: Wbn.-Tagblatt

 

 

 


30.08.011 - Kohlheck

Einen gelungenen Kabarettabend erlebten die zahlreich erschienenen Gäste am vergangenen Dienstag mit dem pfälzischen Kabarettisten Gerd Kannegieser im Vereinsheim des 1. SC Kohlheck.

Im ausverkauften Saal gab es für alle viel zu lachen bei dem Programm: Was gäbts dann do zu lache? Oder: Fritz, noch e Pils!

Kannegieser zeigte sich in Bestform und alle Gäste konnten sich in seinen Vorträgen über die Kleinigkeiten des Alltags selbst wiederfinden und darüber mehr als schmunzeln. Bei Wein und leckeren Kleinigkeiten wurden die Lachmuskeln trainiert und machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Abend.


Wiesbaden

Schlüsselqualifikationen für Ehrenamtler

 

28.06.2011 - WIESBADEN

 

Von Ute Schorradt

 

BÜRGERKOLLEG Projekt der Wiesbaden Stiftung bildet engagierte Wiesbadener kostenlos weiter / Neue Homepage ist online

"Wir bieten Qualifizierung für Wiesbadener Ehrenamtler an. Menschen, die etwas für die Gesellschaft tun, ohne dass sie groß Geld dafür bekommen", erklärt Kris Kunst den Zweck des Bürgerkollegs Wiesbaden. Es handelt sich um ein Projekt der Wiesbaden Stiftung. Kris Kunst ist dessen Leiter. Im April 2010 wurde das Bürgerkolleg ins Leben gerufen, es ist auf Dauer angelegt. Finanziell unterstützt wird es von der Stadt Wiesbaden und der R + V-Versicherung. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist für die Ehrenamtler kostenlos. Ehrenamtlich engagierte Menschen können im Bürgerkolleg Seminare zu Schlüsselqualifikationen besuchen, die man braucht, wenn man eine Gruppe erfolgreich führen oder betreiben möchte, erläutert Kris Kunst. "Es gibt zwei Arten von Seminaren. Zum einen offene Seminare für einzelne Mitglieder aus verschienen Vereinen zu einem bestimmten Thema. Zum anderen interne Seminare, in denen die Referenten auf die Bedürfnisse eines einzelnen Vereins eingehen."

Oft gefragt sind Veranstaltungen zu den Themen PR und Öffentlichkeitsarbeit sowie zum Vereinsrecht. Für Selbsthilfegruppen gibt es Extraseminare. Hier ist ein Thema zum Beispiel "Wie Gruppentreffen gelingen und Freude machen". "Wir möchten Gruppen, Vereine und Initiativen unterstützen. Es geht darum, das ehrenamtliche Engagement zu fördern und die Zivilgesellschaft zu stärken", sagt Kunst.

 

Seit wenigen Tagen ist die neue Homepage online. Sie hat laut Kunst insbesondere zwei Funktionen: "Sie soll das Bürgerkolleg vorstellen. Aber die Hauptfunktion ist es, die angebotenen Seminare öffentlich zu machen." Im Internet können sich Interessierte zu den Seminaren anmelden. Zu jedem Seminar gibt es ein internes Forum mit Dokumenten zum Herunterladen und der Möglichkeit der Kommunikation zwischen den Teilnehmern. "Dieses virtuelle Klassenzimmer existiert auch nach den Seminaren weiter und kann für Kontakte und Informationsaustausch genutzt werden", betont Kunst.

 

Im Oktober vergangenen Jahres hat die Wiesbaden Stiftung mit dem Bürgerkolleg den ersten Preis beim bundesweiten Ideenwettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung und der Initiative Bürgerstiftungen gewonnen. "Ich finde das ganze Projekt klasse. Ich glaube, dass die Qualifikation der Aktiven ein wichtiger Baustein ist, damit sie gut selbstständig arbeiten können. Und dass die Strahlkraft des Gelernten bis in den beruflichen und privaten Bereich reicht", ist Kris Kunst überzeugt.

 


 

 

Zum 24.Mal waren Gymnastik-Damen des 1.SC Kohlheck zum Wandern unterwegs. Das 1. Mal führte uns der Weg ins liebliche Taubertal...fränkisch gut! Am Himmelfahrtstag ging es am frühen Morgen los nach Bad Mergentheim. In 4 Tagen sollten ca. 40 km erwandert werden. Bei herrlichstem Wetter waren 19 Damen fröhlich singend `per pedes´ unterwegs und als wir schon etwas ermattet waren, wurden wir mit einer Traktorfahrt durch die Weinberge überrascht.- Es erwartete uns eine wundervolle Weinprobe mit Conny Lehr und ihrem Mann Thomas, sowie leckeren Köstlichkeiten vom Jakobshof in Markelsheim. Mit der Begleitung von Conny Lehrs Akkordeon fuhren wir fröhlich singend "hoch auf dem grünen Wagen" durchs liebliche Taubertal. Der 1. Tag ging zu Ende und alle fanden es einfach schön.
Am 2. Tag bewältigten die Wanderdamen 16 km Rundwanderung, eine Besichtigung im Deutschordenschloss von Bad Mergentheim und eine Stadtführung mit Magister Lorenz Fries, in Originaltracht. Der Abend endete mit einem traditionellen Wachaufzug und anschließendem Trompetenkonzert über den Dächern der Stadt. Sehr beeindruckend.

Der 3.Tag führte uns nach Weikersheim in das herrliche, gleichnamige Schloss mit dem wunderschönen Schlossgarten, so sehenswert, man könnte es mit Schloss Versailles vergleichen. Einfach wunderschön. Nur das Leben vor 400 Jahren war nicht so einfach, brachte Freud, aber auch viel Leid. - Der Abend klang mit gutem Essen aus und im Kurpark wurde farbige Illumination von  Wasserspielen, mit Musik vorgeführt - einfach schön.

Der 4. Tag, Sonntag, führte uns auf den Bauernmarkt im Kurpark von Bad Mergentheim, wo man viel Nützliches für die Gesundheit und auch für das leibliche Wohl erwerben konnte. Besonders lecker war die Rosenblütenbowle und am meisten belustigte die Damengruppe ein Hutstand, wo wir viele Hüte anprobierten und einige auch gekauft wurden. Der Rückweg führte dann durch das liebliche Taubertal bis in das noch recht mittelalterliche Städtchen Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und ein Abschlusskaffee das Wochenende abschloss.

 

 

Unbedingt erwähnen müssen wir noch das abendliche 4-Gänge-Menue in unserem Hotel Wanfried, wo uns der Koch geschmacklich und optisch jeden Abend nach seinem Wahlspruch herrlich verwöhnte: Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst.
 

Wir haben die Gemeinschaft genossen, welche herausragend geklappt hat, ein herzliches Dankeschön an alle Mitwanderer und ein ganz besonderer Dank an unsere liebe Übungsleiterin, Gabriele Storch, die diese herrlichen 4 Wandertage  wieder hervorragend geplant und ausgearbeitet hat.

 

Wir wünschen uns allen ein 25. Treffen im nächsten Jahr.

 


Dotzheim

Luther und Uhren

16.05.2011 - DOTZHEIM

AUSFLUG Kohlhecker Faustballer in Eisenach

(red). Die Kohlhecker Faustballer auf großer Tour. Dieser Tage führte sie ihr Jahresausflug nach Eisenach und in das umgebende Thüringer Land. Ein Höhepunkt dabei war die Führung durch die historische Altstadt, über der die Wartburg thront. 

Weitere Stationen waren das Ruhlaer Uhrenmuseum, in dessen Gebäuden vor der Wiedervereinigung Präzisionsuhren industriell hergestellt wurden und in kleinerem Maßstab noch heute hochwertige Chronometer angefertigt werden. 

Am nächsten Tag stand sie dann selbst auf dem Besuchsprogramm - die Wartburg. Die dortige Führung vermittelte anhand der teilweise recht gut erhaltenen Räume der ehemaligen Bewohner einen kleinen Eindruck davon, wie sich das Leben in einer mittelalterlichen Burg abgespielt haben musste. 

Obligatorisch war natürlich ein Blick in die Schreibstube von Martin Luther, der sich bekanntlich für mehrere Monate auf der Wartburg aufhielt und hier seine deutsche Übersetzung der Bibel fertigte.

Ein Erinnerungsfoto: Die Kohlhecker Faustballer vor dem Uhrenmuseum in Ruhla. Foto: privat

Wiesbaden

"Das Land hat für Sie vorgesorgt"

11.05.2011 - WIESBADEN

Von Beate Rasch

EHRENAMT Freiwillig Engagierte genießen in Hessen automatisch Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz

Die Informationsveranstaltung "Versicherungsschutz im Ehrenamt", die am Montagabend im Rathaus stattfand, stieß auf eine überwältigende Resonanz: Der Stadtverordnetensaal war randvoll gefüllt, sogar die Empore musste geöffnet werden, damit jeder der weit über 100 Interessierten einen Sitzplatz finden konnte. Auch Oberbürgermeister Helmut Müller zeigte sich begeistert: Nicht umsonst habe eine Umfrage ergeben, dass sich knapp 38 Prozent der Wiesbadener ehrenamtlichen engagierten, erklärte er in seinem Grußwort.

Die Angst vor den Risiken und Kosten

Doch bei aller Begeisterung über diese hohe Zahl dürfe man nicht vergessen, dass immerhin zwei Drittel der Befragten angegeben hätten, sich in Zukunft nicht ehrenamtlich betätigen zu wollen, meinte Müller. Grund dafür sei oft die Angst vor Risiken und Kosten, die mit dem Einsatz für die Gemeinschaft verbunden sein könnten. Die Frage nach einem entsprechenden Versicherungsschutz rangiere hier meist an erster Stelle. "Viele wissen nicht oder noch nicht, dass sie als freiwillig Engagierte aber einen solchen Versicherungsschutz haben", betonte Müller.

In der Tat hat das Land Hessen 2003 als erstes Bundesland pauschal für alle ehrenamtlich Engagierten sogenannte Rahmenverträge für den Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz abgeschlossen. Vertragspartner und Ansprechpartner im Schadensfall ist die SV Sparkassen-Versicherung Hessen-Nassau-Thüringen. Der Versicherungsschutz besteht automatisch, die Abwicklung ist unbürokratisch, auch eine Anmeldung durch die freiwillig Aktiven ist nicht erforderlich. Die Rahmenverträge greifen subsidiär immer dann, wenn über eine Privat-, Vereins- oder Betriebshaftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz besteht.

"Abgesichert sind alle wesentlichen Risiken. Damit hat das Land Hessen für Sie vorgesorgt und fängt Sie im Schadensfall auf", sagte Dietrich Blank, Rechtsanwalt und Abteilungsleiter in der SV SparkassenVersicherung, zum Publikum. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bürgerkolleg, einem Projekt der Wiesbaden Stiftung, in Kooperation mit Bürger-Sinn, dem Freiwilligenzentrum Wiesbaden und den Engagement-Lotsen Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Landesehrenamtsagentur des Landes Hessen.


Dotzheim 

Für den Weißen Sport

12.04.2011 - DOTZHEIM

Tennis-Saisonstart beim 1. SC Kohlheck

(red). Unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis!" setzen Tennisvereine in ganz Deutschland ein Zeichen für den Weißen Sport und eröffnen am 30. April und 1. Mai gemeinsam die Sommersaison. Auch beim 1. SC Kohlheck können Tennisinteressierte am 1. Mai die verschiedenen Facetten des Tennissports erleben, wenn sich der Verein mit einem Programm den Besuchern seiner Anlage im Finkenweg 1/ Langendellschlag präsentiert. Unter dem Motto "Tennis, ein Sport für Jung und Alt" bietet der 1. SC Kohlheck an diesem Aktionstag Informationen rund um den Verein, Schnuppertraining, Gewinnspiele und attraktive Konditionen für einen Beitritt.


Tischtennisgruppe sucht Mitspieler !!

Die Tischtennis-Abteilung des 1. SC Kohlheck sucht dringend mindestens zwei Tischtennisspieler, die unsere Mannschaft in der 1. Kreisklasse in Wiesbaden verstärken.

Training und Heimspiele sind montags von 18-22 Uhr

in der Halle der Bodelschwingh -Schule im Gräselberg, Pörtschacher Straße 12.

Ansprechperson: Bernd Stange

Tel: tagsüber 0611-6939713
0177-6769252 sonstige Zeiten.

Wir würden uns sehr über Verstärkung freuen.


Der 1. SC Kohlheck beim Hallenturnier in Mörfelden Walldorf. Leider war schon nach der Gruppenphase das Turnier beendet. Mit auf dem Foto ist unser neuer Physiotherapeut und Medizinmann Manfred (Manni). 

 


Fußball

"Müssen ein Signal senden"  25.11.2010 - WIESBADEN

FUSSBALL Wiesbadener informieren über Umgang mit Gewalt auf Sportplätzen

In den letzten Wochen häuften sich auf den Fußballplätzen in der Region die Ausschreitungen. Mit unschöner Regelmäßigkeit brachen Schiedsrichter Partien ab, gab es sogar in Jugend- und Frauenspielen heftige Vorfälle. Heute Abend um 19 Uhr wird sich im Germania-Heim in der Teutonenstraße der Wiesbadener Kreis-Fußball-Ausschuss (KFA) mit dem Thema beschäftigen. Kreis-Fußballwart Dieter Elsenbast hat zu diesem Thema die erfahrene Mediatorin Angelika Ribler und Eric Maas vom Hessischen Fußball-Verband als Referenten gewonnen.

Herr Elsenbast, haben Sie eigentlich immer ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn Sie am Montagmorgen den Sportteil Ihrer Zeitung aufschlagen?

Sie meinen, aus Angst es könnte wieder einmal was passiert sein? Nein, das ist nicht der Fall. Wenn etwas war, dann erfahre ich es schon am Sonntag. Und ganz ehrlich. In letzter Zeit ist nicht wirklich mehr auf unseren Fußballplätzen passiert, als in den vergangenen Jahren. Was sich verändert hat, ist die Wertigkeit der Ereignisse.

Sie meinen die Schwere der Vergehen?

Ja, es betrifft auch die höhere Gewaltbereitschaft. Aber solche Exzesse hatten wir ja auch schon in früheren Jahren. Viele Wiesbadener Fußballer erinnern sich noch an den ehemaligen Hessenligaspieler, der in Kostheim einen Schiedsrichter niedergeschlagen hat. Und auch bei Derbys auf dem Land ging es mitunter mehr als rustikal zur Sache. Es ist aber auch die mediale Darstellung solcher Taten, die sich verändert hat. Heute wird den unschönen Szenen, die sich leider immer wieder einmal auf unseren Fußballplätzen abspielen, viel mehr Raum in den Medien gegeben als früher.

Die Zeitungen bilden aber nur ab, was auf den Sportplätzen passiert.

Das ist richtig, und das wird für uns irgendwann problematisch. Wer vertraut uns denn seine Kinder an, wenn permanent so etwas in der Zeitung steht? Die Vereine müssen sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzen. Sie müssen ihre rechtlichen Möglichkeiten kennen, wie sie mit Krawallmachern umzugehen haben. Und sie müssen lernen, schon im Vorfeld darauf zu achten, wer vielleicht so ein unsicherer Kandidat ist und wie man auf ihn einwirken kann. All das ist Inhalt unserer Veranstaltung.

Kam die Initiative, etwas zu diesem Thema zu machen, von den Vereinen?

Nein, das war Sache des KFA-Vorstandes. Nach der Sache mit der Pfefferspray-Attacke beim Jugendspiel zwischen Biebrich 02 und Grün-Weiß habe ich Kontakt zum Vizepräsidenten des Hessischen Fußball-Verbandes aufgenommen. So kam die Sache letztlich zustande. Aus terminlichen Gründen kann sie erst jetzt stattfinden. Dass sie durch die vielen Vorfälle in den letzten Wochen noch einmal an Aktualität gewonnen hat, ist Zufall.

Wie viele Vereine erwarten Sie heute Abend?

Alle. Wir haben die Veranstaltung zu einer Pflichtsitzung gemacht. Über die Vereine, die nicht kommen, freut sich dann wenigstens der HFV-Schatzmeister. Denn das kostet dann richtig Geld. Aber Scherz beiseite. Dass wir zum Mittel der Pflichtsitzung greifen, zeigt, wie wichtig dieses Thema für uns ist. Und ich würde mir wünschen, dass nach dem Vortrag von Frau Ribler eine rege Diskussion über die Problematik geführt wird.

Ist denn der Eindruck falsch, dass es auch vermehrt zu Spielabbrüchen kommt, weil die Schiedsrichter inzwischen vorsichtiger sind, sich vielleicht auch zu schnell bedroht fühlen?

Ich denke, diese Sichtweise ist tatsächlich falsch. Sobald ein Schiedsrichter angefasst wird, hat er das Recht, das Spiel zu beenden. Und das ist vollkommen richtig so. Wir müssen das Signal aussenden, dass wir kompromisslos gegen jede Art von Gewalt vorgehen. Das bedeutet einerseits, dass wir den Referees den größtmöglichen Schutz bieten, und andererseits, dass wir, wenn etwas geschehen ist, bis an die obere Grenze der Strafordnung gehen.

Null Toleranz also?

Natürlich. Schließlich wollen wir allen, den Zuschauern, den Aktiven in Senioren-, Frauen- und Jugend-Mannschaften und auch den Eltern signalisieren: Ihr braucht keine Angst zu haben, auf den Fußballplatz zu gehen.


 

Das Gespräch führte Carsten Dietel."Waka Waka" für die Kicker-Knirpse

27.10.2010 - DOTZHEIM

1. SC Kohlheck richtet G 1-Jugend-Turnier aus / Neun Mannschaften aus der Region

(red). Die G 1-Jugend des 1. SC Kohlheck hatte zum Kohlhecker Blitzturnier geladen und neun Mannschaften traten die Reise ins Kohlheck an.

Die Nachwuchskicker des Hessenligisten FC Eschborn und des Verbandsligisten TSG Wörsdorf waren vor der Eröffnungszeremonie genauso aufgeregt wie die anderen Mannschaften. Unter den Klängen des WM-Songs "Waka Waka" wurde jeder Spieler mit seiner Mannschaft dem Publikum vorgestellt.

In der Gruppe A sahen die Zuschauer ausgeglichene Spiele mit knappen Ergebnissen. So war es nicht verwunderlich, dass nach Abschluss der Gruppenspiele mit dem 1. SC Kohlheck, dem FSV Winkel und dem FC Eschborn drei Teams jeweils sieben Punkte auf ihrem Konto hatten, und die Tordifferenz über den Einzug in die Halbfinalspiele entscheiden musste.

Die TSG Wörsdorf und der TV 1817 Mainz lieferten sich in der Gruppe B einen spannenden Zweikampf um den Gruppensieg. Erst im letzten Vorrundenspiel konnten sich die Gäste von der anderen Rheinseite nach einem 2:0 gegen Wörsdorf den Gruppensieg sichern.

Das erste Halbfinale zwischen dem 1. SC Kohlheck und der TSG Wörsdorf war eine einseitige Angelegenheit. Durch zwei Tore von Aiman zogen die Gastgeber ins Finale ein. Spannender verlief das zweite Halbfinale. Hier wurde das Spiel erst in den letzten Minuten zugunsten von Mainz 1817 entschieden.

Im Spiel um Platz drei führte der FSV Winkel mit 1:0. In der letzten Spielminute hatte Wörsdorf per Siebenmeter die Chance zum Ausgleich. Der Torhüter des FSV Winkel rettete mit seiner Parade den Sieg und damit den 3. Platz.

Im Finale standen sich mit dem 1. SC Kohlheck und dem TV 1817 Mainz die stärksten Teams gegenüber. Entsprechend ausgeglichen verlief das Spiel und wurde erst durch einen Foulsiebenmeter entschieden. So stand mit dem TV 1817 Mainz der Turniersieger fest.

An das Torwandschießen, welches während der Gruppenphase lief, trauten sich nur zwei Väter ran; beide ohne Treffer. In der Altersklasse 7 bis 13 Jahre reichte ein Treffer zum Sieg. Lara Schuhmacher und Fabian Sperle wurden für ihre Treffsicherheit jeweils mit einem Ball belohnt. Die Kleinsten waren auch dort zahlenmäßig überlegen und setzten die meisten Treffer. Der Torwand-Pokal und der dazugehörige Bundesligaball blieben im Kohlheck; Spielmacher Fabian Kerksieck setzte sich mit drei Treffern durch. Den 2. Platz belegte mit Leonardo Kusch ebenfalls ein Kohlhecker Dino. Paula Thomas aus Winkel freute sich ebenfalls über zwei Treffer.


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06.09.2010 - Pressemitteilung 1. SC Kohlheck:

Seit fast 40 Jahren besteht die Volleyballgruppe des 1. SC Kohlheck, bei der sich Alt und Jung am Freitag Abend um 20 Uhr zum fröhlichen gemeinsamen Spiel treffen. Da aus Alters- und Gesundheitsgründen häufig jemand ausfällt, suchen wir Verstärkung.

Die genauen Termine als Download entnehmen Sie bittehier.


Premiere für Kohlhecker Rhönlied

26.08.2010 - DOTZHEIM

Mitglieder des SC Kohlheck seit zehn Jahren regelmäßig auf Tour

(red). Seit zehn Jahren fahren Mitglieder des SC Kohlheck regelmäßig einmal im Jahr für ein Wochenende an verschiedene Orte Deutschlands. Jedes Mal sind die Teilnehmer aufs Neue begeistert. So auch bei der Jubiläumsreise, die in die Rhön führte.

Man weiß nicht einzuschätzen, was die besonderen Höhepunkte der Fahrten sind, die gute Küche, die schöne Landschaft, die Wanderungen, die Wander-Brotzeiten, die Abende, die Gespräche oder auch nur das in Krügen und Gläsern kredenzte Bier?

Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr war die Uraufführung des "Kohlhecker Rhönliedes" - und das geht so: Jedes Jahr in dem August, Fahr´n die Köhler voller Lust, Weil´s ja immer wieder schön, Auf zum Wandern in die Rhön. Ja so sind´s, ja so sind´s, ja so sind´s die lust`gen Kohlheck Leut.

Wer mehr über den Verein wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: www.sckohlheck.de (AbteilungTurnen).


Massenflucht und Massenverlegungen

12.08.2010 - BIERSTADT

JUGENDFUSSBALL 50 Kohlheck-Kicker wechseln zu den Freien Turnern / Erbenheim ohne A-, B- und C-Jugend

(os). Zügig ging die Pflichtsitzung der Wiesbadener Jugendleiter über die Bühne. Nur in puncto Spielverlegungen richtete Fußball-Jugendwart José Atanasio mahnende Worte an die Vereinsvertreter: "Es kann nicht sein, dass Klassenleiter Kurt Sperle in der F-Jugend 250 Spiele verlegen muss." Hinter den Kulissen sorgte eine andere Zahl für Gesprächsstoff: Über 60 Neuzugänge verzeichnete die Jugend der Freien Turnerschaft und schickt ab sofort 15 Teams ins Rennen. Allein 50 Spieler wechselten vom SC Kohlheck an die Lahnstraße. "Vier Trainer haben sich uns angeschlossen, weil sie nicht zufrieden waren", sagt Sven Röhrig, Jugendleiter der Freien. Sein Kohlhecker Pendant Peter Hölzl räumt ein:"Es gab Unstimmigkeiten, aber wir sind sehr enttäuscht, dass die Trainer die Kinder zum Vereinswechsel beeinflusst haben." Trotz des Personalschwunds stellt Kohlheck in allen Altersklassen Mannschaften. Dagegen bietet die Talentschmiede von Gruppenligist SV Erbenheim kommende Saison weder C-, B- noch A-Jugend auf. "Etliche Leute sind gegangen, wir machen einen Neuanfang", sagt Jugendleiter Wilfried Koch. In Internetforen war vereinsinterner Zwist öffentlich geworden. Positive Schlagzeilen liefert die Kreis-Schiedsrichter-Vereinigung. Erstmals sind so viele Jung-Referees ausgebildet, dass ab der kommenden Saison sogar die D-Jugend-Kleinfeldrunde mit offiziellen Unparteiischen besetzt werden kann. Neu sind ab dieser Saison überdies gelbe und rote Karten schon im C-Jugendbereich.


Saisonabschluss mit Frieden

23.06.2010 - WIESBADEN

Von Stephan Neumann

NACHGEFRAGT Spiel der B-Liga-Auswahl gegen SVWW-Profis ein Fest der Basis-Klubs

Einen Gegenpol zur fortschreitenden Professionalisierung des Fußballs setzen und gleichzeitig einen Saisonabschluss für die Klubs der Wiesbadener Basis-Klassen organisieren - das war der Ansatz für das auf dem Medenbacher Kunstrasen ausgetragene und von der SG Igstadt/Kloppenheim ausgerichtete Match der B-Liga-Auswahl gegen die Drittliga-Profis des SV Wehen Wiesbaden (Endstand 1:10). "Eine insgesamt sehr gelungene Aktion, die noch ausbaufähig ist und in ähnlicher Form zur Dauereinrichtung werden soll", zieht B-Liga-Leiter Jürgen Brose (TuS Medenbach) Bilanz.

Ex-Kontrahenten coachen

Der 42-Jährige hatte das Unternehmen im Vorfeld angekurbelt, über Teammanager Thomas Zahn den Kontakt zum SVWW hergestellt. "Wehen Wiesbaden zeigte sich äußerst zuvorkommend, trat außerdem kostenlos an", streicht Brose heraus. Auch das Schiedsrichter-Trio Benny Witzel, Ingmar Schnur und Mutlu Güler verzichtete auf Salär, sodass die Einnahmen, für die knapp 300 Besucher sorgten, ganz dem maroden Flutlicht in Igstadt und zum Zweiten einem Spendenprojekt für Erdbebenopfer in Chile zugute kommen. Hintergrund: Oscar Gomez, Stürmer des TV Kloppenheim, hat chilenische Wurzeln.

Daneben bot das Spiel einen prima Anlass, um Gräben zwischen Vereinen zuzuschütten. So waren sich B-Liga-Meister Portugiesischer SV und Phoenix Breckenheim nach dem Hinrundenspiel im Oktober 2009 nicht mehr grün, beschimpften sich in den Gäste-Büchern ihrer Internetseiten. Im Rückspiel wurde die Versöhnung mit dem Austausch von Klub-Schals eingeleitet, beim Auswahl-Auftritt gegen die SVWW-Garde vollzogen. Carlos Saraiva, Chefcoach der Iberer, führte gemeinsam mit dem Phoenix-Duo Ferdi Wagner und Dominik Bruere Regie.

Grund zur Freude hatte die Auswahl-Recken um Bernhard Gräf, Adrian Fröhlich, Michael Manjura, Suayip Bilir und Fabio Bandl, die das per Elfmeter vom Niedernhausener Alexander Krebs erzielte Ehrentor wie den Einzug ins WM-Achtelfinale zelebrierten. Internationalität und Fairplay sollen auch künftig die Markenzeichen der Wiesbadener Ligen sein. Kreis-Fußballwart Dieter Elsenbast (Igstadt) sieht im erstmals initiierten Saisonabschluss der besonderen Art ein verbindendes Element.

Kick gegen Main-Taunus?

Natürlich werde es nicht immer gelingen, den SV Wehen Wiesbaden zu gewinnen, weiß Brose. Alternativ schlägt er ein Spiel zwischen einer Wiesbadener A- und B-Liga-Auswahl oder Vergleiche mit einer "Best of" aus den gleichen des Main-Taunus-Kreises vor.


Qualen des Marathons zahlen sich aus

15.06.2010 - WIESBADEN

Von Matthias Schlenger

RELEGATION Beuerbach feiert, Kohlheck hofft

Der Relegations-Marathon zur Gruppenliga biegt auf die Zielgerade ein: Der spielfreie TuS Beuerbach hat das Ticket bereits gelöst, der SC Kohlheck möchte zu gerne nachziehen. Beuerbachs Akteure feierten bereits ausgiebig und werden demnächst auf einer berühmt-berüchtigten Balearen-Insel noch nachlegen.

Denn nach Bekanntwerden, dass Platz zwei zum Aufstieg reichen würde, und dem dritten Sieg im dritten Spiel war diese Entscheidung definitiv und die Freude entlud sich in einer Spontanfeier. Zurecht - nach einer langen und erfolgreichen Saison, die auf Mallorca ihre Abschlussfeier erlebt. Am Samstag geht der Flieger. "Viele Spieler haben sich noch mal richtig quälen müssen", sagt Frank Schmidt, der seine zweite Saison als TuS-Trainer bestritt. "Nach dem unzufriedenstellenden Vorjahr wollten wir zwar mit unserer jungen Mannschaft oben mitspielen, aber das Thema Aufstieg war zunächst weit weg." Doch die Entwicklung der Mannschaft verlief besser als erwartet. "Das Gefüge passt, und es haben fast alle für die nächste Saison zugesagt", freut sich Schmidt. Einzig Matthias Zerbe, der zur Spvgg. Sonnenberg zurückkehrt, und womöglich Hans Döppel verlassen den Verein. Mit Florian Alliger von TGSV Holzhausen steht ein Neuzugang bereits fest.

Enttäuschung verflogen

Beim SC Kohlheck ist die Enttäuschung über die Niederlage in Bremthal verflogen. Die Chance, Beuerbach in die Gruppenliga zu folgen, ist nach wie vor gegeben. Ein Sieg gegen TuRa Niederhöchstadt morgen (19.30 Uhr) muss her, und zwar mit mindestens zwei Toren Differenz. Nachdem Kohlheck in den Heimspielen die meisten Tore der Kreisoberliga Wiesbaden erzielte, keine unrealistische Vorgabe. Gleichzeitig wäre im zweiten Spiel des Tages zwischen Hintermeilingen und Bremthal ein Remis ideal, denn beide hätten im Falle eines hohen Sieges auch noch Chancen auf Platz zwei der Relegationsrunde. Niederhöchstadt indes würde bereits ein Remis genügen. "Wir erwarten einen defensiven Gegner, der es mit Kontern versuchen wird, aber wir setzen auf unsere Heimstärke mit unseren Tricks und Kniffen", will Kohlhecks Trainer René Keutmann aber nicht mehr dazu verraten. Nur so viel: "Dieser Matchball muss nun sitzen." 


14.06.2010 - C-Jugend - Der verlorene Sohn ist zurück !!! 

Michael Stielow, der im Jahr 2004 den 1.SC Kohlheck Richtung SV Biebrich 1919 verließ, ist zurück. Er übernimmt zur Saison 2010/11 die C-Jugend des SCK und hat einiges vor. Stielow war damals schon beim SCK als D-Jugend-Coach (Vizemeister) tätig. Nach 2 Jahren führte ihn sein Weg nach Freudenberg, um dort die C-Jugend zu trainieren. 2004 wechselte er als Coach und Spieler zum SV Biebrich 1919 und übernahm für ein Jahr die damalige B-Jugend des SV B19. Stielow ist noch heute als Teamchef und Kapitän der Reserve bei den 19er auf Torejagt. In der Saison 2009/2010 übernahm er mit M. Lehmann die JSG Amöneburg/SV Biebrich 1919 und wurde auch Vizemeister der C-Jugend Kreisklasse. Die Jugendabteilung des SCK mit Peter Hölzel und Eric Donart, sowie der stv. der Fußballabteilung Stefan Weigl, bemühten sich um die Verpflichtung des 29.Jährigen. Für Stielow war es, trotz Bedenkzeit, eine klare Sache:,,Ich habe 1994 erst mit dem Fussball angefangen und habe beim SCK vieles gelernt und das will ich an die Jungs der C-Jugend weitergeben. Für mich war es natürlich eine Herzenssache  "Ja" zusagen." Zur Saison 2010/11 sieht der neue Coach einen besseren Platz (Platz 7) als 2009/10: "Ich habe mir ein Teil der Mannschaft schonmal angeschaut, Potential ist auf jeden Fall da. Ich rechne fest damit unter den ersten vier zu landen !"


Kohlhecker Rückschlag

14.06.2010 - WIESBADEN

FUSSBALL Trotz 1:2 in Bremthal noch Hoffnung

(pms). Dämpfer für die Fußballer des SC Kohlheck in der Relegation zur Gruppenliga: Der Wiesbadener Kreis-Oberligist unterlag in Bremthal 1:2, muss am Mittwoch unbedingt gegen Niederhöchstadt gewinnen, um doch noch auf den Aufstiegszug zu springen.

TuRa Niederhöchstadt - TuS Beuerbach 1:0 (1:0).- "Die Luft ist raus", gab TuS-Abteilungsleiter Roland Reutzel zu. Bereits als Aufsteiger feststehend produzierte Beuerbach wenig Zwingendes und kassierte nach Zuspiel von Andreas Scherer auf seinen Bruder Christian (38.) den Gegentreffer. Die TuRa hätte leicht erhöhen können, doch sowohl Andreas Scherer (65.) als auch Antonio Castellino (85.) scheiterten per Foulelfmeter am glänzend aufgelegten Matthias Lukarsch im TuS-Gehäuse. Gelb-Rot: Mansouri (TuRa) und Hertling (TuS / beide 90.).

SG Bremthal - SC Kohlheck 2:1 (1:1).- Zwei Elfmeter entschieden die Partie zu Gunsten des Main-Taunus-Vertreters und beide Entscheidungen von Schiedsrichter Bsullak (Eltville) waren vertretbar. Nach einem Handspiel traf Sascha Friedrich zum 1:0 (14.), ebenso verwandelte er einen Foulelfmeter zum 2:1 (62.). Wolfs Lupfer über Bremthals herauseilenden Torwart (37.) zum Ausgleich nährte Kohlhecks Hoffnungen. Nach der Pause drängten die Gäste auf die Führung, fingen sich dabei aber einen Konter ein, der mit dem Foul und dem zweiten Gegentreffer endete. "Wir wussten, was auf uns zukommt", sagte Kohlhecks Trainer René Keutmann, "haben jedoch unsere Chancen nicht genutzt."


Ein Team, das seine Runde krönen kann

12.06.2010 - WIESBADEN

RELEGATION SC Kohlheck will in die Gruppenliga

(nn). WM-Euphorie und Aufstiegs-Euphorie. Im Lager des SC Kohlheck kennt die fußballerische Begeisterung derzeit keine Grenzen. Denn die Kreis-Oberliga-Elf von René Keutmann kann das Gute mit dem Nützlichen verbinden, auf der Leinwand die Großen in Südafrika bewundern und auf dem Platz am eigenen Vorsommer-Märchen arbeiten.

Heute (15.30 Uhr) ist beim Relegations-Auftritt bei der punktlosen SG Bremthal mit zahlreichen SCK-Fans zu rechnen. Die Perspektive ist glänzend: Siegen die Kohlhecker und die als Aufsteiger feststehenden Beuerbacher verlieren nicht in Niederhöchstadt, rückt die Gruppenliga ein großes Stück näher. Im abschließenden Spiel am Mittwoch (19.30 Uhr) würde dann gegen Niederhöchstadt schon ein Remis reichen, um den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu besiegeln. Um neben Beuerbach als Zweiter aufzusteigen. "Das Gefüge macht´s bei uns. Wir sind in den einzelnen Mannschafts-Blöcken stark", charakterisiert Keutmann seine Elf als bestens vernetztes Kollegium. Überhaupt: Kohlheck und Keutmann, das scheint prima zu passen.

Bei der SG Walluf war der 45-Jährige 2008 nach Saisonschluss überraschend ausgeschieden. Beim TuS Dotzheim machte er Station, um schließlich mit dem SC Kohlheck einig zu werden. Ein Verein mit engagierter Jugendarbeit, mittlerweile mit Kunstrasen und mit einer ersten Mannschaft, in der abseits des jährlichen Wechsel-Rummels allenfalls Kader-Kosmetik angesagt ist. Kurzum: Ein Klub mit Perspektive. "Der Vorstand hat ausgelotet, dass die Gruppenliga vom Wirtschaftlichen machbar wäre", sieht Keutmann eine weitere Ampel in der Vereinsfarbe auf Grün geschaltet.

Reimer doppelt wichtig

Fehlt zum großen Glück noch die Bestätigung auf dem Spielfeld. Andy Reimer, Marco Jantz, Jakob Blech und Viktor Wolf geben in der kompakten Formation die Richtung vor. Reimer ist unter Keutmann doppelt wichtig geworden. Als Abwehrchef, der von hinten das Spiel mit gescheiten Pässen aufbaut, ferner bei Bedarf in der früheren Paraderolle des Torjägers. Bemerkenswert auch das blinde Verständnis, das Hassan Aarab und Viktor Andreas auf der rechten Seite an den Tag legen. Eingeschlagen hat WinterzugangSven Maus.

Vor der Gruppenliga hat der Coach angesichts vorhandener Qualitäten keine Angst. Zumal wohl einzig Keeper Thomas Bleif (zu Blau-Gelb) den SCK verlässt. Aus der eigenen Schmiede rücken Marcel Skipass und Stefan Eulberg auf, von Biebrich 02 kommt Stürmer Maxi Gerwalt, außerdem dessen jüngerer Bruder Fabian (17), der nach einjähriger Verletzungspause an seinem Torwart-Comeback arbeitet.


"Argentinier" vom SV Frauenstein gewinnen Mini-WM in Wiesbaden

07.06.2010 - WIESBADEN

Von Felix Hooß

Argentinien ist Weltmeister, den entscheidenden Treffer in einem packenden Endspiel erzielt der Torjäger der Mannschaft, der die Nummer zehn auf dem Rücken trägt. Dies ist keine Vorhersage für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und die Rede ist auch gar nicht von Lionel Messi und Co. Das Team aus Argentinien, vertreten durch die F-Jugend des SV Frauenstein, hat die erste Wiesbadener Mini-WM gewonnen. In einem würdigen Finale schlug die Mannschaft um Siegtorschützen Danilo Usoarc mit 2:1 die Kameruner, die normalerweise als Spielvereinigung Sonnenberg II auf dem Platz stehen.

40 F-Jugendtrams hatten am Samstag bei der Qualifikationsrunde auf den Sportplätzen Rheinhöhe, Bierstadt, Medenbach und Kohlheck mitgespielt, die besten 16 ermittelten am Sonntag den Sieger der Mini-WM von Stadt, Fußballkreis und Wiesbadener Kurier. Morgens um neun warteten die Jungen und Mädchen auf der Haupttribüne gespannt, welches Land ihnen zugelost wurde. Jubel, wenn, wie im Fall der Frauensteiner, mit Argentinien ein großer Name gezogen wurde, Zurückhaltung bei manch unbekannterer Elf - doch alle 16 WM-Teilnehmerländer wollten in den entsprechenden Trikots würdig vertreten werden.

Diplomaten als Fans

Toller Fußball wurde von den Nachwuchskickern auf dem Rasen geboten, frenetisch angefeuert von ihren Familien. Manch ein "Favorit" blieb früh auf der Strecke, etwa Deutschland (FSV Schierstein 08), das nur im abschließenden Gruppenspiel gegen Griechenland (Gastgeber SV Wiesbaden) punktete. Sehr zum Leidwesen des griechischen Erziehungsattachés Thomas Koutromanos, der die kleinen "Griechen" nach dem Aus in der Gruppenphase tröstete und mit ihnen für ein Foto posierte.

Pech auch für Mexikos Konsulin Patricia López-Castillo, die vergebens mit dem SC Kohlheck mitfieberte. Auch ein 7:0 über Brasilien (Sonnenberg I) reichte Mexiko nicht fürs Halbfinale. Die Diplomatin war trotzdem begeistert von der Mini-WM: "Sie gibt den Kindern ein Gefühl von der echten Weltmeisterschaft, zeigt ihnen, worum es in diesem Wettbewerb geht", meinte López-Castillo.

Die Halbfinals bestritten England (FC Naurod) und Argentinien, sowie im rein afrikanischen Duell Südafrika (SV Niedernhausen) und Kamerun. England machte dann im Siebenmeterschießen Platz drei klar, bevor es zum großen Finale zwischen Argentinien und Kamerun kam. "Die Qualität in der Mannschaft ist sehr gleichbleibend, wir haben viel Potenzial", lobte Sascha Schäfer, der mit Peter Rossel die Frauensteiner Argentinier trainiert.

"Familienfest"

Außenseiter Kamerun, betreut von Hans Kramer, hielt lange gut mit. Auf das 1:0 von Bünjamin Saridogan antworteten sie noch mit dem Ausgleich durch Conrad Lepior, bevor Danilo Usoarc für Jubel bei den Argentiniern und vereinzelte kleine Tränen auf Seiten der Kameruner sorgte. Diese waren spätestens getrocknet, als es die Medaillen von Oberbürgermeister Helmut Müller, Kreisfußballwart Dieter Elsenbast, Sportamtsleiter Karsten Schütze und Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder gab. Und dann hob Argentiniens Kapitän Nikola Zujovic den Siegerpokal in den Himmel, umringt von seinen jubelnden Mitspielern.

Cool wie ein Profi gab der Neunjährige zu Protokoll: "Ich habe schon mit dem Sieg gerechnet. Wir passen gut, spielen technisch guten Fußball." Alles ein bisschen wie bei den Großen. Und wie sagte OB Müller nach dem "Familienfest": "Die nächste Gelegenheit für eine solche Veranstaltung wäre die Europameisterschaft 2012."


Kaum einer kann es so wie Rainer

29.05.2010 - DOTZHEIM

BECHERSTAPELN Frost ist Vizeweltmeister

(red). Hervorragende Leistungen zeigte der Wiesbadener Reiner Frost vom SC Kohlheck bei den Weltmeisterschaften im Sport Stacking in Denver, USA. In seiner Altersklasse erreichte er in der Disziplin 3-3-3 in 3,18 Sekundens. den zweiten Platz. Mit seiner Doppelpartnerin belegte er den dritten Rang in der Doppeldisziplin Cycle in 14,81 Sekunden.

Im Vorfeld gewann Reiner Frost bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin 3-6-3 in 3,87 Sekunden.

Trotz der großen Anspannung muss jeder, der sich für die WM-Finalrunde qualifizieren will, in der Vorrunde seine Nervosität ablegen und einen von drei Versuchen so gut gestalten, dass er zu den schnellsten zählt. Im Finale wird in umgekehrter Reihenfolge der Vorrundenplatzierung gestartet, die Vorrundenzeiten spielen keine Rolle mehr.

Nun sind gute Nerven und flinke Hände gefragt, denn jetzt entscheidet die erzielte Zeit über Gold, Silber und Bronze. Nicht selten kommt es vor, dass sich ein Außenseiter, den vorher niemand auf der Rechnung hatte, durch eine schnelle Finalzeit noch an den vermeintlichen Titel-Favoriten vorbeischiebt.


Ein 3:3 der aufregenden Art

10.05.2010 - KOHLHECK

Von Andreas Noll

SPIEL DES TAGES VfR und Kohlheck begeistern 110 Zuschauer mit echtem Fußball-Krimi

KOHLHECK. Sechs Tore, zwei Platzverweise, drei Foulelfmeter, zwei Aluminiumtreffer und unzählige Torchancen - es gibt Fußballpartien, die allein aufgrund ihrer Eckdaten das Prädikat "Spitzenspiel" verdienen. Wer beim 3:3-Unentschieden zwischen dem SC Kohlheck und dem VfR Wiesbaden als Zuschauer zugegen war, dem wurde wahrlich ein Fußball-Feuerwerk geboten. Das Remis hält das Rennen um den Relegations-Platz in Wiesbadens Kreis-Oberliga offen, dabei spekulierten beide Teams auf einen Sieg und das daraus resultierende Punkte-Polster.

Mit dem Abpfiff sackten die Spieler beider Mannschaften zusammen. Der Mann des Tages, Dreifach-Torschütze Andreas Reimer, krümmte sich auf dem Kohlhecker Kunstrasen vor Schmerzen. Er rang nach Luft, quälte sich mit Krämpfen. 90 Minuten lang peitschte der Kohlhecker-Kapitän seine Mitspieler in die Offensive. Selbst nach 1:3-Rückstand und Unterzahl ging er mit gutem Beispiel voran, rackerte, rannte und erzielte beide Treffer zum Ausgleich. "Wir stecken nie auf, das macht uns aus. In dieser Truppe herrscht eine tolle Moral", japste er, nachdem er wieder zu Kräften kam. Dennoch wusste er: "Das Unentschieden hilft eher dem VfR. Sie haben das bessere Torverhältnis." SCK-Trainer René Keutmann sagte: "Mit einem Sieg hätten wir uns abgesetzt. Trotzdem ist es für die Moral gut, dass wir das Spiel noch umbiegen konnten."

Die Begegnung schwappte hin und her. Ein Highlight jagte das nächste. Nach einem frühen Elfmeterpfiff für den VfR beleidigte Jakob Blech seinen Gegenspieler Bobby Ramos: Glatt rot! Den folgenden Strafstoß von Seba Sklenar parierte SCK-Keeper Thorsten Meincke. Kurz darauf erzielte Andi Reimer die Kohlhecker Führung, doch Ali Almousati, Daudi Faisal und Bobby Ramos per Elfmeter drehten das Spiel zugunsten des VfR. Trotz zwei Toren Vorsprung und Überzahl warnte VfR-Abteilungsleiter und Fußball-Prophet Lienhard Schreiber: "Das ist noch lang nicht gegessen. Hier passiert noch was." Tatsächlich: Sklenar verursachte einen Elfmeter an Viktor Andreas, den Andi Reimer kompromisslos mit dem Vollspann verwandelte. Als Rasim Dikmen (VfR) mit Gelb-Rot vom Platz musste, entwickelte sich ein offener Schlagaustausch: Almousati erzielte ein Wembley-Tor, von dem VfR-Trainer Sebastian Locker später berichtete: "Der Ball war hinter der Linie, das hat sogar SCK-Keeper Meincke gesagt." Im direkten Gegenzug verzog Kohlhecks Viktor Andreas frei vor dem Tor - der Ball sprang ihm vom Pfosten vor die Füße. Keeper Pero Dalic lag bereits auf dem Boden. Erst durch einen Reimer-Fernschuss fiel der Ausgleich. Der FCK-Kapitän krönte so seine Top-Leistung.

"Wenn wir gegen Sonnenberg gewinnen, sind wir punktgleich mit Kohlheck", bilanzierte VfR-Coach Locker. "Durch das bessere Torverhältnis haben wir es jetzt selbst in der Hand. Das wird ein Herzschlag-Finale", kündigte er an.

1. SC Kohlheck: Meincke - Aazab, S. Wolf (80. Dressler), Rudolph, Blech, Jantz, Andreas, Gorski (65. Loebelt), V. Wolf, Music (75. Aujelbekow), Reimer.

VfR Wiesbaden: Dalic - F. Daudi (70. El Ghouti), Wilhelm, Muenker, Sklenar, Sikiric, Ramos (82. Dahar), Dikmen, Kolcu, Almousati (87. Desio), M. Daudi.

Tore: 1:0 Reimer (18.), 1:1 Almousati (33.), 1:2 F. Daudi (41.), 1:3 Ramos (50., FE), 2:3/ 3:3 Reimer (55., FE/ 90+2.).

Rot: Blech (17.). Gelb-Rot: Dikmen (76.). - Bes. Vorkommnisse: Sklenar verschießt Elfmeter. SR: D'India (Neuhof). Zu.: 110.


Reiner Frost Vize-Weltmeister 2010 im Sport-Stacking

Hervorragende Leistungen zeigte der Wiesbadener Reiner Frost bei den Weltmeisterschaften im Sport Stacking in Denver, USA. In seiner Altersklasse erreichte Reiner Frost vom 1. SC Kohlheck in der Disziplin 3-3-3 in 3,18 s.  den 2. Platz und wurde Vizeweltmeister. Mit seiner Doppelpartnerin belegte er weiterhin einen hervorragenden 3. Platz in der Doppeldisziplin Cycle in 14,81 s.

Im Vorfeld wurde Reiner Frost bei den  Deutschen Meisterschaften in Sport Stacking Deutscher Meister in der Disziplin 3-6-3 in 3,87 s.

Trotz der großen Anspannung muß  jeder, der sich für die Finalrunde qualifizieren voll, in der Vorrunde seine Nervosität ablegen und einen von drei Versuchen so gut zu gestalten, daß er zu den schnellsten zählte und sich somit für die Finalrunde qualifizierte. Im Finale wird dann in umgekehrter Reihenfolge der Vorrundenplatzierung gestartet, die Vorrundenzeiten verfallen aber.

Nun sind gute Nerven und flinke Hände gefragt, denn jetzt entscheidet die erzielte Zeit über Gold, Silber und Bronze. Nicht selten kommt es vor, daß sich ein Außenseiter durch eine schnelle Finalzeit noch an den vermeintlichen Favoriten vorbei schiebt, die angesichts einer solchen Zeitborgabe an ihren nerven scheitern.

Zuschauer und Finalteilnehmer können die Finalrundenzeiten mit Hilfe großer Displays genau mit verfolgen, und so die ganze Faszination und Spannung dieses schnellen Sportes erleben.


 


Keutmanns Kohlhecker Hallen-Könige

25.01.2010 - BIEBRICH

FUSSBALL Kreis-Oberligist gewinnt Biebricher Seilberger-Turnier nach 7:5 über Winkel / Josimov hilft Frauenstein

(nn). Kohlhecker Könner: Die SC-Fußballer vereinten beim Horst-Seilberger-Turnier des FV Biebrich 02 Tempo, Teamgeist, individuelle Stärken und Distanzschuss-Qualitäten zu einem prima Gesamtprodukt, bezwangen im Endspiel den klassenhöheren FSV Winkel 7:5. Offenbar auch ein Erfolg der Lockerheit. "Bei uns herrschen Zusammenhalt und gutes Klima. Wir wollten in der Halle Spaß haben, aber keiner hat mit dem Turniersieg gerechnet," meinte Doppeltorschütze Andreas Reimer. Durch ein 4:3 im Neunmeterschießen über den Türkischen SV wurde Naurod Dritter.

Sieben Tore, sechs Schützen

Neben Reimer trafen Jacob Blech, Viktor Wolf, Alexander Rudolph, Hassan Aarab und Stefano Muzio für den von René Keutmann trainierten Kreis-Oberliga-Zweiten, der Pokal und 300 Euro in Empfang nahm. Dennis Vogt, Ali Nagsh (je 2) und Christian George erzielten die Tore der Winkeler, die in der Zwischenrunde durch das 3:3 gegen den Türkischen SV (nach 1:3-Rückstand) den Weg ins Finale geebnet hatten. Ein Reflex von Oktavian Halm rettete den wichtigen Punkt.

Der frühere Wallufer hat sich beim FSV als Stammkeeper etabliert. "Platz zwei ist noch möglich", sagt der 26-Jährige mit Blick auf die Gruppenliga, die den Aufsteiger als stolzen Fünften aufweist. Der kürzlich bekannt gewordene Wechsel von Trainer Hartmut Freudenberg nach Rundenende zum SV Frauenstein werde keinen Leistungsknick auslösen, glaubt Halm. Apropos Frauenstein: Ebenso wie Gastgeber Biebrich 02 blieb das Team in der Vorrunde auf der Strecke. Beim 2:5 gegen Kohlheck monierte Trainer Werner Orf "mangelnde Einstellung". Igor Josimov, der früher für den derzeitigen Landesliga-Letzten stürmte, fungiert ab sofort als neuer Spielausschuss-Chef, stopft damit die Lücke, die der Rücktritt von Wolfgang Flöck verursacht hat.

Weiteren Zuwachs hat der Türkische SV erhalten: Von Fortuna Mombach kommt Torjäger Emir Draganovic, der zuvor für SVW und Kastel 06 kickte. Torhüter Jürgen Müller (FC Naurod) und Angreifer Felix Neumann (FC Schloßborn, zuvor Biebrich 02) tragen nun das Trikot des Kreis-Oberligisten SG Rauenthal/Martinsthal, der überdies nach einjähriger Verletzungspause wieder auf Routinier Markus Neuser (36) zurückgreifen kann. In Biebrich boten die Rheingauer bis auf das 1:9 gegen Winkel passable Leistungen.

Geisterkulisse beim Finale

Blieb für den Veranstalter der Wermutstropfen der zum Ende hin (parallel zur Samstag-Sportschau) auf nahezu null abgesackten Zuschauer-Resonanz. Vielleicht ein Hinweis, das Turnier zeitlich zu straffen oder mal den Freitagabend als Alternative zu testen. Hartmut Freudenberg plädiert angesichts anfänglicher Härten generell für körperlose Hallenregeln wie beim "Futsal" oder sofortige Zwei-Minuten-Strafen bei grätschenden Aktionen.

Ein Paparazzi schoss noch ein weiteres ominöses Foto


17.12.2009 Peter Hölzel neuer Jugendleiter beim 1. SC Kohlheck

Nachdem der bisherige Jugendleiter Thomas Schwarz das Amt des Jugendleiters niederlegte, löst ihn mit sofortiger Wirkung Peter Hölzel als neuer Jugendleiter des 1. SC Kohlheck ab. 

Wir danken Thomas Schwarz, der in den vergangen 2 Jahren mit seinem Jugendleiterteam mehr als nur die Tätigkeit eines Jugendleiters erfüllt hat und wünschen ihm und seinen einzelnen Teammitgliedern alles Gute für die Zukunft. Thomas selbst bleibt dem SCK als C1 Jugendtrainer erhalten.  

Peter Hölzel übernahm vor einem halben Jahr die C2-Jugend des 1. SC Kohlheck. Als eigentlich Gräselberger kam Hölzel, geködert von seinem Vorgänger Thomas Schwarz, zum SCK. Nach eigenen Angaben fühlt sich Peter beim SC Kohlheck pudelwohl und freut sich auf die neue, vor allem spannende Herausforderung. Die Entscheidung sei ihm nicht schwer gefallen, denn kaum ein anderer Verein bietet in Sachen Jugendarbeit -und förderung solche gute Möglichkeiten. Die Arbeit als Jugendleiter ist für Peter Hölzel nichts neues, diese Tätigkeit übte er auch schon beim SC Gräselberg aus.  

Wir wünschen Peter Hölzel bei seiner neuen Tätigkeit als Jugendleiter viel Spaß und gutes Gelingen.


 

09.10.2009 Zehn Jahre FC Fladenbrot WIESBADEN Von Marianne Kreikenbom

FAIR PLAY Jugendliche Fußballer auf dem "Blücher-Bolzplatz" sind begeistert

Der Fair-Play-Cup, der auf dem Bolzplatz der Blücherschule stattfand, ist noch nicht das Ende der Kick-Saison mit Jungtrainer René Kaiser vom SC Kohlheck. "Wir sind hier auch noch im Oktober", sagte Alexander Sommer von der Mobilen Jugendarbeit im Georg-Buch-Haus. In Zusammenarbeit mit der Elterninitiative Blücher-Spielplatz richtet er seit 2006 die Aktion "Fair Play" aus. Finanziert wird das Angebot mit Geldern der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt.

Man habe damals das Betreuungsangebot auf dem Platz ausbauen wollen, erzählt Alexander Sommer. Das offene Fußballangebot "Fair Play" treffe den Bedarf auf "dem Blücher", wie man hier sage, haargenau. Jeweils zehn bis fünfzehn Jungen, manchmal auch mehr, sind in diesem Jahr zu den wöchentlich vier Trainingsnachmittagen gekommen. Viele der Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 15 verbringen fast ihre gesamte Freizeit auf dem Platz und gehören zum Fußball-Stamm. Die Zielgruppe des Angebots sind vor allem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

René Kaiser vom SC Kohlheck bietet unter nicht immer einfachen Bedingungen ein Vereinstraining an. Dabei vermittelt er den Jungen auch ein bestimmtes Sozialverhalten, zu dem Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit der Teilnahme zählen. Bei den unterschiedlichen Altersgruppen in der "Mannschaft", den vielen verschiedenen Nationalitäten und Temperamenten keine leichte Aufgabe. Das bedeute auch, Streitigkeiten zu schlichten und zu vermitteln, also für Fair Play zu sorgen.

"Der 1. SC Fladenbrot hat sich angemeldet", ruft ein halbwüchsiger Junge und drückt Alexander Sommer das Anmeldeformular für den Cup in die Hand. FC Fladenbrot? Ja, erklärt Sommer, den gebe es schon mindestens zehn Jahre. "Name und Team werden an die jüngeren Brüder weitervererbt." Der FC Fladenbrot sei "das" Team im Westend, derzeit mit dem Kosovaren Levon, dem Kurden Adnan, dem Afghanen Tuheed und den beiden Türken Ahmed und Kamil. Eine Mannschaft, so multikulturell wie das Westend mit seinen derzeit 103 verschiedenen Nationalitäten. Kurz nach halb fünf haben dann auch SV Italia und SG Italia sowie FC Kurdistan und der frisch gegründete 1. FC Blücher angemeldet. Es kann losgehen. "Unser Ziel besteht darin, durch das Fußballspiel die bestehenden kulturellen und sozialen Vorbehalte abzubauen und gegenseitige Toleranz und auch die Integration zu fördern", erklärt Ulrike Huse von der Initiative Blücher-Spielplatz.


Begge Peder 

01.10.2009  DOTZHEIM

(red). Zum vierten Mal lud der Kohlhecker Sportverein zum "Kabarett im Sportverein", dieses Mal sogar im Rahmen der Kohlhecker Kulturtage zusammen mit der Kohlhecker Bürgervereinigung. Im restlos ausverkauften Saal hatte der Kabarettist Peter Beck leichtes Spiel seine Fans in Stimmung zu bringen.

Peter Beck alias "Begge Peder", der einmalige hessische Hausmeister stellte in dieser Vorpremiere sein neues Programm "Mir doch egal" vor und erfüllte alle Erwartungen der Zuschauer, die er schon anfangs begeisterte, als er ganz aktuell auf die Situation einging, dass auf dem Fußballplatz unten vor dem Vereinsheim ausgerechnet an diesem Abend ein Damenfußballpokalspiel stattfand - er hatte die Lacher sofort auf seiner Seite

.

Der Kaberettabend setzte die Bemühungen des Vereins fort, Sport und Kultur in einem Verein wie dem 1. SC Kohlheck zu vereinen und mal etwas Anderes als nur Sport anzubieten.

 


 

Bleif mit neuer Bleibe     30.07.2009 - WIESBADENER KURIER

KREIS-OBERLIGA Meister-Keeper beim SC Kohlheck

(nn). Thomas Bleif (30) führt gleich mehrere Gründe für seinen Abschied von Kreis-Oberliga-Champion SG Germania und sein Ja-Wort beim SC Kohlheck an. Zweifel, ob der höhere Gruppenliga-Aufwand noch genügend Zeit für sein einjähriges Söhnchen Julian übrig lassen würde sowie die Überzeugung, in René Keutmann einen guten Trainer anzutreffen, addierten sich. "Der positive Eindruck von Kohlheck hat sich während der Vorbereitung bewahrheitet. Ich bin bestens aufgenommen worden und sehe Perspektiven, im Verlauf der nächsten beiden Jahre aufzusteigen. Zumal wir ein gewachsenes Team haben und die Struktur mit starker Jugendabteilung stimmt", sagt der Polizeibeamte. Als Keeper ist er ein Spätberufener. Erst im A-Jugendalter probierte sich der Saarländer im Tor, pendelte im Aktivenlager zwischen Feld und Kasten, ehe ihn der frühere Germania-Coach Dietmar Assmann auf den Torhüter-Job festlegte.


 

BOLZPLATZ 1. SC Kohlheck begrüßt Pläne für mögliche Aufwertung der Anlage am Langendellschlag

(MK/red). Der 1. SC Kohlheck begrüßt die Diskussionen um eine Aufwertung des Bolzplatzes am Ende des Langendellschlages. "Auch eine mögliche ausschließliche Nutzung durch die Freie Christliche Schule an den Vormittagen stellt unseres Erachtens kein Problem dar", so Peer-Sebastian Tiebing, Vorsitzender des Sportclubs mit Blick auf den aktuellen Zwist.

Dem widersprechen zahlreiche Anwohner, die sogar ein Flugblatt verfasst haben mit der Überschrift: "Rettet den Bolzplatz im Kohlheck".

"Einziger Platz für Kinder"

"Das ist der einzige Platz für Kinder hier", sagt Jürgen Guckes, einer der Verfasser des Flugblattes. Sie sind dagegen, dass die Freie Christliche Schule den Bolzplatz übernimmt und zum Schulsportplatz umbaut.

Tiebing vom 1. SC Kohlheck versteht die ganze Aufregung nicht. Wenn eine Aufwertung durch die Schule vorgenommen würde, so wäre diese auch mit einem zeitlich begrenzten Nutzungsrecht für den Platz auszustatten, zumal sich an den Vormittagen außerhalb der Ferien ohnehin keine Kinder aus dem Kohlheck auf dem Bolzplatz tummelten - schließlich seien die ja dann in der Schule. "Auch im Hinblick auf die "derzeit eher geringe Nutzungsfrequenz des Bolzplatzes sehe ich nicht, dass es viele Benachteiligte gäbe", sagt der Vereinschef. Vielmehr biete sich hier die Möglichkeit zur Schaffung einer verbesserten Infrastruktur im Kohlheck, im Idealfall sogar ohne die Verwendung städtischer Gelder. Zu einer möglichen Nutzung des aufgewerteten Areals durch den 1. SC Kohlheck könne der Verein derzeit nichts Konkretes sagen, da er von den Plänen nur aus der Presse erfahren habe.

"Prinzipiell wären wir nicht abgeneigt, da wir bereits heute Trainingseinheiten von Jugendmannschaften außerhalb unserer Sportanlage an der Schönbergstraße durchführen müssen." .

Schon Anfang Juni waren die Wellen hoch geschlagen, als die Pläne im Ortsbeirat Dotzheim diskutiert wurden. Die Kritiker befürchteten, dass es mit der freien Nutzung des Bolzplatzes vorbei wäre, wenn die Schule, die ihren Sitz im ehemaligen Wohnheim Taunusfreunde hat, den Platz "aufwertet und pflegt" und im Gegenzug ein Nutzungsrecht bis 14 Uhr zugesprochen bekäme. Hintergrund ist, dass die Schule nur die Sekundarstufe II einrichten kann, wenn sie ausreichend Schulsportmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Am Wohnheim Taunusfreunde ist das jedoch nicht möglich.

Die Gegner der Pläne haben nun eine Petition an den Oberbürgermeister geschickt. Sie befürchten zudem eine Zunahme des Verkehrs.


Kohlhecker fürchten um den Bolzplatz Langendellschlag Protest gegen Pläne der Christlichen Schule

WT vom 23.06.2009 Von Manfred Knispel

DOTZHEIM. Im Kohlheck formiert sich Protest gegen den Wunsch der Freien Christlichen Schule, den Bolzplatz am Ende des Langendellschlags zu übernehmen und zum Schulsportplatz umzubauen. "Das ist der einzige Platz für Kinder hier", sagt etwa Jürgen Guckes aus der Greifstraße, der gemeinsam mit anderen Anwohnern ein Flugblatt verfasst hat mit der Überschrift: "Rettet den Bolzplatz im Kohlheck". Die SPD macht nun heute Nachmittag den Bolzplatz auch zum Thema im Planungsausschuss im Rathaus.

Schon Anfang Juni waren die Wellen hoch geschlagen, als die Pläne im Ortsbeirat Dotzheim diskutiert wurden. Der Ortsvorsteher hatte einen Brief des Oberbürgermeisters präsentiert, laut dem die im ehemaligen Wohnheim Taunusfreunde residierende Schule den Platz auf eigene Kosten "aufwerten und pflegen" werde. Im Gegenzug solle die Schule das Nutzungsrecht bis 14 Uhr zugesprochen werden. Damit wäre es mit der freien Nutzung vorbei, befürchteten die Kritiker in der Ortsbeiratssitzung.

Ähnlich sehen es auch Jürgen Guckes und seine Mitstreiter. Deshalb haben sie auch eine Petition an den Oberbürgermeister geschickt. "Mit Bestürzung und Unverständnis" hätten sie zur Kenntnis genommen, schreiben die Kohlhecker darin, dass der Ortsbeirat bereits im April den Magistrat gebeten habe zu prüfen, "ob nicht eine Teilfläche auf dem Gelände des Simeonhauses an den Trägerverein der Freien Christlichen Schule für die Errichtung der Sekundarstufe II verkauft werden könnte." Gemeint ist damit der Bolzplatz.

Hintergrund: Die Sekundarstufe II kann die Schule nur einrichten, wenn ausreichend Schulsportmöglichkeiten zu Verfügung stehen. Am Wohnheim Taunusfreunde ist das nicht möglich. Dort werden wegen der Lage im Wald keine neuen Anlagen genehmigt. Schon jetzt nutzt die Schule einige leerstehende Räume des Simeonhauses. Befürchtungen haben die Kohlhecker ganz besonders, weil in diesem CDU-Antrag vom April schon "explizit von einem `geplanten Schulsportplatz` die Rede" gewesen sei. Hier sehen die Kohlhecker die von allen versprochene Transparenz gestört. Der Magistrat dürfe nun nicht den Hauch eines Verdachts der "Mauschelei" aufkommen lassen, fordern sie.

Neben den Einschränkungen der Spielmöglichkeiten für die Kinder fürchten die Anwohner aber auch eine Zunahme des Verkehrs. Inzwischen wollen sie erfahren haben, dass auch der SC Kohlheck den neuen Sportplatz nutzen wolle. Damit würde, so glauben sie, der Bolzplatz umgestaltet zu einer "regelrechten Sportanlage" mit entsprechendem Zuwachs an Verkehr. "Auch das bedeutet ein Minus an Lebensqualität", sagt Guckes.

Der Ortsbeirat Dotzheim hat nun auf Antrag der Grünen den Magistrat gebeten, bis zu nächsten Sitzung über den Sachstand zu informieren. Heute schon wird sich der Planungsausschuss damit beschäftigen. Dort will die SPD ebenfalls den Magistrat zum Bericht auffordern."Wir wollen nicht, dass sich diese Schule auf Kosten der Anwohner und insbesondere der Kinder im Kohlheck ausdehnt", begründet der planungspolitische Sprecher der SPD, Kai-Christofer Burghard den Antrag, wobei er auf die evangelikale Ausrichtung der Schule anspielt. Stattdessen schwebt ihm vor, dass die Stadt den Platz selbst herrichtet. Die Stadt können nicht alles privaten Institutionen überlassen, sagt der SPD-Mann.

Lasst sie bolzen - WT vom 23.06.2009

Bolzplatz? Wahrscheinlich kennt der Großteil der Kinder heutzutage nicht einmal das Wort. Wie auch, es gibt ja kaum noch Plätze, auf dem sie nach Herzenslust herumtoben können. Genau deshalb ist es auch so verständlich, weshalb die Kohlhecker auf die Barrikaden gehen. Denn sie ahnen, dass die Freie Christliche Kirche auf der einen, die Stadt auf der anderen Seite in erster Linie die eigenen Vorteile sehen bei ihrem möglichen Deal: Die Schule bekäme die benötigten Sportflächen, die Stadt wäre die Sorge los, in den Platz Geld investieren zu müssen. Das wäre dann wieder ein typischer Fall von Privatisierung, bei dem die Bürgerinteressen unter die Räder geraten. Es mag vordergründig nur Um einen staubigen leeren Platz gehen. Doch wer genauer hinschaut, der erkennt: Der Staat freut sich über das, was neudeutsch "Public Private Partnership" heißt - was aber nichts anderes bedeutet, als dass er sich aus der Verantwortung stiehl.


15.06.2009 Westfälische Nachrichten

Münster feiert den Hafen
 
- Volldampf voraus! - lautet das Motto des Hafenfests, das bis einschließlich Sonntag in Münsters Stadthafen gefeiert wird. Gestern Abend wurde das große Spektakel bei strahlendem Sonnenschein eröffnet. Die Veranstalter rechnen mit über 80 000 Besuchern, denen Rock, Pop, Soul, Jazz, Kleinkunst, Wassersport und viel Freizeitspaß geboten wird. 



Foto: Matthias Ahlke
Zum Video, das Video heißt - Mit Volldampf ans Wasser -:  Klicke hier...


Keutmann wird Trainer des 1. SC Kohlheck

Renè Keutmann, in der letzten Saison noch Landesligacoach der SG Walluf, wird ab der kommenden Saison die Kreisoberliga-Mannschaft des 1. SC Kohlheck trainieren.

Der 1.SC Kohlheck bemühte sich intensiv um den erfahrenen Trainer, nachdem dieser bekannt gab, nicht über das Rundenende hinaus beim Nachbarn TuS Dotzheim weiter zu arbeiten. Keutmann hatte den Ligakonkurrenten der Kohlhecker während der laufenden Saison übernommen.

- Wir glauben, in Keutmann die ideale Ergänzung zu unserer jungen, offensiven Truppe gefunden zu haben und hoffen, in der nächsten Saison endlich einmal dauerhaft unser Leistungspotential abrufen zu können-, so Kohlhecks  Vorsitzender Peer-Sebastian Tiebing. -Sowohl der Vorstand wie die Spieler freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit. Manche können die neue Saison kaum abwarten.-


Neuanfang in der A-Liga                          Wiesbandener Tagblatt           25.05.2009 - DOTZHEIM

Von Andreas Noll

SPIEL DES TAGES TuS Dotzheim steigt ab / Trainer Keutmann wechselt zum SC Kohlheck

In der Kreis-Oberliga Wiesbaden ging der TuS Dotzheim gegen den SC Kohlheck mit 1:6 unter und muss sich als erster Absteiger Richtung A-Liga verabschieden. Paukenschlag am Rande: TuS-Trainer René Keutmann verlässt das sinkende Schiff und wechselt zu Kohlheck.

Nach dem Abpfiff lag TuS-Abwehrspieler Mark Scheerer minutenlang regungslos auf dem Kunstrasen. Er wartete auf die Ergebnisse der anderen Sportplätze. Spielausschuss-Chef Stefan Leist verbreitete die ungemütlichen Neuigkeiten: Der FC Maroc gewann sein Spiel gegen den VfR - für Dotzheim besteht keine Hoffnung mehr auf den Klassenverbleib.

"Meinen Schmerz über den Abstieg kann ich gar nicht in Worte fassen - alle Spieler müssen sich für unseren Niedergang verantwortlich fühlen", meinte Scheerer anschließend. Die Partie war aus Dotzheimer Sicht ein Abziehbild der vergangenen acht Niederlagen: Der TuS kombinierte bis zum Rückstand ordentlich, doch ein Gegentor ist für die mental angeschlagenen Jungs vom Schelmengraben nicht zu verkraften. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Dennis Ilsemann blieb ein Strohfeuer - ein Aufbäumen fand nicht statt. Fünf Gegentore folgten.

"Die Niederlagen-Serie macht mich persönlich kaputt", sagte der scheidende Trainer René Keutmann. "Hier muss ein neuer Wind rein. Die Spieler brauchen ein Erfolgserlebnis." Sein Assistent Klaus Brand wird zur neuen Saison das Ruder übernehmen. Er war der Wunschkandidat des Vorstands und der Mannschaft.

Der Machtwechsel schien bereits vollzogen: Lautstark dirigierte Brand die Mannschaft vom Spielfeldrand, während sich Keutmann zurückhaltend zeigte. Der neue Coach will an der Einstellung des Teams arbeiten. Jeder Spieler soll lernen, sich unterzuordnen. Dass - wie an diesem Sonntag - Auswechselspieler unabgemeldet den Sportplatz verlassen, weil sie unzufrieden über ihre Reservistenrolle sind, soll nicht mehr geduldet werden. "Über das Wir-Gefühl wollen wir zu Erfolgen kommen", so Brand, "außerdem verstärken wir den Kader - vermutlich mit einem neuen Torwart, Libero und Stürmer."

Auch in den Kohlhecker Reihen wagte man einen Blick in die Zukunft. "Wir wollen in der Tabelle weiter nach oben, waren in den letzten Jahren durchgehend auf dem sechsten Platz", sagte Innenverteidiger Marco Jantz. Für den sportlichen Erfolg soll der Trainer sorgen, der Dotzheim nicht vor dem Abstieg retten konnte: René Keutmann. "Wir glauben, in Keutmann die ideale Ergänzung zu unserer jungen, offensiven Truppe gefunden zu haben und hoffen, in der nächsten Saison endlich einmal dauerhaft unser Leistungspotenzial abrufen zu können", gab Kohlhecks Vorsitzender Peer Tiebing zu Protokoll. 

Ein Zweikampf gewonnen, das Spiel 1:6 verloren: Dotzheims Rossario Vanella (rechts) setzt sich gegen Kohlhecks Viktor Andreas durch.rscp

TuS Dotzheim: Birkemeyer - Scheerer (73. E. Bariz), Scholl, Vanella, Malobabic, Gonsior, Chaudhry, Kalmoua, Golle (68. Kocak), Ilsemann, A. Bariz.

SC Kohlheck: Meincke - Aazab, Jantz, S. Wolf, Rudolph, Aujelbekov (60. Parelho), Andreas, Gorski (64. Bilir), V. Wolf, Blech, Music.

Tore: 0:1 V. Wolf (30.), 1:1 Ilsemann (35.), 1:2 V. Wolf (41.), 1:3 Blech (60.), 1:4 Andreas (78.), 1:5 Andreas, 1:6 Bilir (87.).- SR: Leissner (Walldorf).- Zu.: 50.


Kohlhecker Zweite ein Erfolgsmodell                      Wiesbadener Tagblatt v. 12.05.2009 - KOHLHECK

KREISLIGA C WIESBADEN SC-Reserve holt trotz Trainerwechsels souverän den Titel / 36 Spieler eingesetzt / Stefan Weigl glättet Wogen

KOHLHECK (nn). Zweite Mannschaft als Erfolgsmodell. Das war beim Fußball-Kreis-Oberligisten SC Kohlheck in eindrucksvoller Form der Fall. Das zunächst von Saki Wolters und ab März von Stefan Weigl betreute Team startete in der C-Liga durch, stand vier Spiele vor Schluss als Meister fest.

Während mancherorts in den Reserven im Übungsbetrieb Ebbe herrscht, das Team oft per Telefonrundruf mühevoll für die Spiele auf die Beine gestellt werden muss, herrschen in Kohlheck bei 36 eingesetzten Spielern (darunter vier Brüderpaare) paradiesische Verhältnisse. Durch ständige Rotation bleibt stets etlichen Spielern nur die Zuschauerrolle, doch das führte nicht zu Unruhe.

Die Mischung macht es - das ist das Rezept in der SCK-Zweiten. Im offensiven Mittelfeld kommt die Routine von Suayip Bilir und Joe El Fakir zum Tragen. Wobei Teamsenior El Fakir (41) nach erlittenem Kreuzbandriss erstaunlicherweise nochmals auf die Spielerbühne zurückkehrt ist.

Trainerwechsel verdaut

Als Mister Zuverlässig im rechten Mittelfeld entpuppte sich Kapitän Steve Stephan, Antreiber und Vorlagengeber bei engen Spielständen. Einen gewaltigen Leistungssprung hat in dieser Runde Stefano Muzio vollzogen. Mit 16 Treffern ist er bester Schütze eines mit mehreren torgefährlichen Offensivkräften ausgestatteten Ensembles. Bestens fügten sich die im Sommer 2008 aus der florierenden eigenen Schmiede aufgerückten Dominik Kosik (Sturm) und Timo Brown (Abwehr) ein. "Die Mannschaft ist in ihrer Gesamtheit stark. Das gab den Ausschlag für den souveränen Titelgewinn", streicht Stefan Weigl heraus.

Es wäre eine makellose Runde gewesen, wenn es nicht im März zu Verstimmungen gekommen wäre. Der Verein trennte sich von Saki Wolters und Andreas Lustenberger, bis dahin Coach der SCK-Ersten, zog kurz darauf selbst die Konsequenzen. Zwischen beiden hatte es offenbar Differenzen um die Verzahnung zwischen Team eins und zwei gegeben. Prompt verlor Kohlhecks B-Garde das nächste Spiel gegen Maroc II. Doch am Grünen Tisch erhielt der SCK die Punkte, weil Maroc zu viele Akteure der Ersten eingesetzt hatte. Somit weist Kohlheck II eine bislang ungeschlagene Bilanz auf.

"Die Mannschaft hat den Trainerwechsel letztlich gut aufgefangen. Für sie stand immer das Ziel Aufstieg im Vordergrund", erläutert Weigl, der beim Glätten der Wogen offenbar ein gutes Händchen bewiesen hat. Einige Spieler kennt der 33-Jährige, der auch stellvertretender Abteilungsleiter ist, von Kindesbeinen. Weitere hat er in der SCK-Jugend trainiert und mit den meisten stand Weigl schon in einem Team. Für ihn stehen Zusammenhalt, Spaßfaktor und ein trotzdem ernsthaftes Training mit dem Schwerpunkt "Kombinationsfußball" im Vordergrund. Das alles hat der PR-Berater seinen Schützlingen so gut vermitteln können, dass er nun auch nächste Runde Coach der Zweiten bleibt, die bis auf Stefan Rotter (freiwilliges soziales Jahr in Panama) unverändert in die B-Liga einzieht - um einen Mittelplatz mit Blick nach oben anzupeilen.

Allen Grund zum Jubeln: Die Kohlhecker Reserve setzt gegen den Trend Zeichen und sichert sich die Meisterschaft in der C-Liga. Foto: privat

 


Brot mit Thymian-Apfelgelee                                     Wiesbadener Tagblatt vom 04.05.2009 - Dotzheim

KOSTPROBE Damen des 1. SC Kohlheck in der Marmeladenmanufaktur

(red). Kürzlich konnte sich eine Gruppe fröhlicher Gymnastikdamen des 1. SC Kohlheck an einem besonderen Genuss erfreuen. Der fleißige Festausschuss der Damen hatte einen Besuch in der Wiesbadener Senf- und Marmeladenmanufaktur ausgemacht.

John Kleinjung, der freundliche Chef selbst, begrüßte die Gäste in dem gemütlichen und ansprechenden Veranstaltungsraum und schilderte ihnen zuerst die Entstehung des Betriebes, den er vor rund fünf Jahren gemeinsam mit seiner Frau gründete, die nun die "Herrscherin" der Küche und die Erfinderin unzähliger neuer Marmeladen- und Senfkreationen ist.

Anschließend durften die Gäste aus Dotzheim bei der Herstellung einer Erdbeermarmelade mit Ingwer und grünem Pfeffer zuschauen.

Chefin Stefanie Kleinjung gab viele gute Ratschläge für die Marmeladenherstellung preis, so dass ein reger Austausch über Tricks entstand und so manche Dame noch etwas Neues aus dieser Küche erfuhr.

Danach ging es dann ans Probieren: Als erstes durften die Besucher ein mit Ziegenkäse gefülltes, warmes Brot mit Thymian-Apfelgelee kosten. Alle waren sich einig, dass dies ein herrlicher Genuss war. Zahlreiche Sorten Marmelade und Senf wanderten nun über den Tisch, eine leckerer als die andere und konnten zu Brot, Wurst, Käse, Trauben, Gurken und Tomaten probiert werden.

Alle waren begeistert und erstanden dann auch ihre Lieblingsmarmelade oder ihren Favoritensenf im kleinen Hofladen. Fazit der Damen vom 1. SC Kohlheck: "Wir können diese Führung und Verkostung sowie die herrlichen Marmeladen und Senfsorten sehr empfehlen."


Kicken für einen guten Zweck   Wiesbadener Tagblatt vom 25.04.2009 - DOTZHEIM

AKTIVFERIEN Kohlhecker Sportclub veranstaltet erstmals Fußballcamp für Kinder und Jugendliche

(red). In den Osterferien hat der 1. SC Kohlheck zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ein Fußball-Camp veranstaltet. Um die drei Tage unter eine professionelle Leitung im Trainingsablauf zu stellen, wurde die Deutsche Fußball Akademie (DFA) mit ins Boot geholt. Da die DFA auch mit der Aktion "Ein Herz für Kinder" zusammenarbeitet, wurde das Camp zu einem Benefizereignis. 

Über 100 Kinder nahmen an drei Ferientagen am Benefiz-Fußballcamp des 1. SC Kohlheck teil. Foto privat

Die Resonanz auf das Angebot war groß. Innerhalb kürzester Zeit lagen 102 Anmeldungen von Kindern zwischen fünf und 16 Jahren vor. Zum Auftakt mussten sich die Nachwuchssportler einem Fitnesstest unterziehen, damit sie anhand des Ergebnisses und ihres Alters entsprechenden Gruppen zugeordnet werden konnten. An allen drei Tagen wurden die verschiedensten Übungen von Koordination, Dribbeln, Schusstechniken, Passspiel und Laufwege anhand verschiedener Stationen geübt. Höhepunkt des Camps war die Abschlussveranstaltung, bei der die Kinder den Eltern und verwandten zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Als es zur Schecküberreichung kommen sollte, steuerte die DFA den 1000 Euro von Sponsor Deurag weitere 1000 Euro bei, und der Scheck zu Gunsten "Ein Herz für Kinder" konnte auf 2000 Euro ausgestellt werden. Alle Teilnehmer erhielten ein hochwertiges Trikot, einen Fußball, eine Trinkflasche, eine Medaille und eine Urkunde.


Pressebericht zum Auswärtsspiel gegen den FV Biebrich 02 II              Wiesbadener Kurier vom 20.04.2009

Biebrich 02 II - SC Kohlheck 2:3 (2:1).- Die Siegesserie der 02er ist gerissen. Dabei führten die Biebricher dank der Treffer von Laufer und Neumann bereits mit 2:1. Doch der SCK hat ja einen Goalgetter namens Viktor Wolf. Der schlug dreimal zu und war Mann des Tages.

 

 

 


Dennis Jantz junger... Wiesbadener Tagblatt vom 18.04.2009

Dennis Jantz junger Referee mit klarer Linie

WIESBADEN (nn). Fußball-Schiedsrichter müssen immun sein gegen jegliche Einflussnahme. Dennis Jantz vom SC Kohlheck hat sich seine ureigenen Grundsätze auferlegt. "In den ersten Minuten ist eher die kurze Leine angesagt. Ich schaue, ob die Mannschaften spielen oder meckern wollen." Was etwaige Anfeindungen von draußen betrifft, sagt er: "Selbst wenn der ganze Platz auf mich einschreit, würde ich das mit Humor nehmen."

Klingt ziemlich abgeklärt, wenn man bedenkt, dass Dennis erst 16 ist. Zwei Jahre hat er nun den Referee-Schein, nachdem ihm der frühere SCK-Jugendchef Dieter Pfauth den Job an der Pfeife schmackhaft gemacht hatte. Seitdem geht es stetig bergauf. Unter Schiedsrichter Rafael Foltyn assistierte er Ende 2008 erstmals in der Hessenliga an der Linie, um am 5. April beim Match der Kreis-Oberliga zwischen Bechtheim und Seitzenhahn sein Debüt als Spielleiter im Männerbereich zu geben.

Nächste Saison will Dennis nicht mehr selbst spielen, sondern nur noch pfeifen oder assistieren. Sein derzeitiges Leitmotiv beinhaltet keine Träume von ganz hohen Ligen:"In Wiesbaden kenne ich jeden Platz. Es macht Spaß, hessenweit herumzukommen." Oder mit den Wiesbadener Schiedsrichter-Kollegen zu kicken - kürzlich sprang in Kelkheim ein Turnersieg heraus.


Ferien-Fußballcamp       Wiesbadener Tagblatt vom 26.03.2009

KOHLHECK (red). In Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußball-Akademie (DFA) richtet die Jugendabteilung des 1. SC Kohlheck vom 16. bis 18. April ein Fußballcamp für Jungen und Mädchen aus. Speziell ausgebildete Trainer der DFA sorgen für die sportliche Qualität des Trainings, und das nicht nur für jüngere Kicker. In fünf Stunden täglich werden Kinder aller Altersklassen in kleinen Trainingsgruppen betreut. Im Teilnahmebeitrag von 89,90 Euro sind neben den abwechslungsreich gestalteten Trainingseinheiten täglich ein Mittagessen, alle Pausengetränke, ein Derby-Star-Fußball, Fußballtrikot, Trinkflasche, Medaille und eine Teilnahmeurkunde enthalten. Unter dem Motto "Kinder kicken für Kinder" gehen zehn Euro vom Teilnahmebeitrag direkt an die Stiftung "Ein Herz für Kinder".

Anmeldungen und weitere Informationen unter Telefon 0611 / 4050814.


Lustenberger geht ...

21.03.2009 - WIESBADEN

Lustenberger geht

(cad). Andreas Lustenberger hat sein Traineramt beim Wiesbadener Kreis-Oberligisten SC Kohlheck mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der SC-Coach zog damit seine Konsequenzen aus internen Unstimmigkeiten. Da sich der Verein zuvor bereits vom Coach der Zweiten Mannschaft, Saki Wolters, getrennt hatte, wird jetzt bis auf weiteres der langjährige Kapitän Stefan Weigl beide Mannschaften trainieren.


PRESSEMITTEILUNG vom20.03.2009:   Lustenberger als Trainer des 1. SC Kohlheck zurückgetreten

 

Andreas Lustenberger ist mit sofortiger Wirkung als Aktiven-Trainer des 1. SC Kohlheck zurückgetreten. Lustenberger zog damit die Konsequenz aus internen Unstimmigkeiten in den vergangenen Wochen. Der Vorstand der Fußballabteilung bedauert diesen Schritt, zeigte allerdings gleichzeitig großes Verständnis für die Entscheidung. -Andreas hat in den vergangenen zwei Jahren hervorragende Arbeit geleistet und gehört sicherlich zu den besten Trainern, die bislang auf dem Schönberg tätig waren-, so Vereinsvorsitzender Peer-Sebastian Tiebing. -Wir hoffen, dass er schon bald eine neue reizvolle Aufgabe findet und wünschen ihm dafür alles Gute.

Bereits zuvor hatte der Verein das Engagement des Trainers der 2. Mannschaft, Saki Wolters, aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die weitere Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Der 1. SC Kohlheck dankte dem scheidenden Trainer für seine Arbeit, die das Team ohne Niederlage an die Tabellenspitze der Kreisliga C gebracht hatte. 

Der 1. SC Kohlheck arbeitet nun mit Hochdruck an einer Neubesetzung des Trainerstuhls der Kreisoberliga-Mannschaft. Bis eine Lösung gefunden ist, wird der 2. Vorsitzende der Fußballabteilung und lanjährige Spielführer der 1. Mannschaft, Stefan Weigl, die beiden Mannschaften trainieren.


Lauter Streit um Sport-Lärm                                                          Wiesbadener Tagblatt vom 05.03.2009

Von Manfred Knispel

Ortsbeirat sieht sich bei Bauprojekt neben Platz des SC Kohlheck übergangen

DOTZHEIM. Direkt am Sportplatz des SC Kohlheck will die Hamburger Quantum Immobilien AG mehr als 70 Wohnungen in fünf "Stadtvillen" bauen. Doch um das Vorhaben gibt es nun Streit. Zum einen befürchtet der Ortsbeirat Auseinandersetzungen zwischen Mietern und trainierenden Sportlern. Zum anderen fühlen sich die Ortspolitiker vom der Verwaltung nicht genügend informiert.

Am kommenden Sonntag wird für die erste Fußball-Mannschaft des SC Kohlheck die Winterpause vorbei sein. Derzeit steht die Truppe in der Kreisoberliga auf dem siebten Tabellenplatz. Jetzt gilt es, beim Heimspiel gegen den FV Delkenheim zu punkten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Seit 27. Januar bereiten sich die Kicker des SC Kohlheck auf dieses Ziel vor, pünktlich jeden Dienstag und Donnerstag wird von 19.30 bis 21 Uhr trainiert.

Und auch sonst herrscht auf dem Trainingsplatz an der Schönbergstraße 74 reger Betrieb. Insgesamt fast 20 Mannschaften, von der G-Jugend bis zu den Alten Herren, geben sich hier an jedem Tag der Woche die Klinke in die Hand. Genau hier, nur wenige Meter vom Platz entfernt, will die Quantum Immobilien AG 70 Mietwohnungen bauen. Da scheint der Ärger vorhersehbar.

Eigentlich müsste sich Quantum im Kohlheck auskennen. Im November 2006 hatte die Immobilien AG 640 Wohnungen der Schönbergsiedlung von der Kohlhecker Siedlungsgesellschaft erworben. Das Areal für die geplanten Wohnungen liegt eingezwängt zwischen vorhandenen Siedlungshäusern und dem Sportplatz.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Wiesbaden sei in den vergangenen zehn Jahren gestiegen, heißt es dazu aus Hamburg. "Wir gehen davon aus, dass die positive Nachfragesituation auch in den kommenden Jahren anhalten wird", erklärt Quantum-Vorstand Philipp Schmitz-Morkramer. Als Kunden sieht Schmitz-Morkramer insbesondere Familien.

Dass es Bedarf gibt, bezweifelt der Ortsbeirat nicht. Doch er stellt Fragen nach den Parkmöglichkeiten für 70 Wohneinheiten, der Umweltverträglichkeit und natürlich nach dem Sport-Lärm. Bislang allerdings fehlen detaillierte Informationen durch die Verwaltung. In einem von allen Parteien gefassten Beschluss vom Januar wird der Magistrat deshalb aufgefordert, die Stellungnahmen des Umwelt- und des Stadtplanungsamtes "umgehend" vorzulegen. Bei einer Baugenehmigung solle zudem gewährleistet sein, dass der Sportplatz weiterhin "uneingeschränkt" genutzt werden könne.

Wörtlich heißt es in dem Beschluss: "Bei der vorgesehenen, umfassenden Nachverdichtung ist es dem Ortsbeirat Dotzheim sehr wichtig, die möglichen Auswirkungen auf Umwelt, Verkehr und Ortsbild frühzeitig bewerten zu können und darüber hinaus eine Beeinträchtigung des Spielbetriebs durch eventuelle Klagen der Anwohner von vornherein auszuschließen."

Initiator dieses Beschlusses war die Fraktion der Grünen. "Wir sind eigentlich schon viel Hintergrund früher hellhörig geworden, nämlich als in der Wenzel-Jaksch-Straße plötzlich Bagger anrückten und Bäume wegmachten", erinnert sich Harald Kuntze. Der Dotzheimer Grüne erfuhr später, dass exakt am Tag des Baubeginns von der Ortsverwaltung eine Mail eingegangen sei dazu. "Das kann´s ja wohl nicht sein", sagt er. Erst auf Bitten des Ortsbeirats habe dann eine Mitarbeiterin der Bauaufsicht im Januar dem Ortsbeirat berichtet. Wie der nun weiß, sollen auf dem von der Kirche verkauften Gelände 30 Wohneinheiten entstehen.

Als dann bekannt geworden sei, dass auch in der Helmholtzstraße gebaut werden soll, der Ortsbeirat indes abermals nicht informiert war, entschloss sich das Stadtteilgremium zu dem genannten Beschluss. "Man könnte fast auf die Idee kommen", sagt Kuntze, "dass der Ortsbeirat ausgeschlossen werden soll." Hier sei eine "problematische Entwicklung" zu bemerken.

Er hält es jedenfalls für unabdingbar, den Ortsbeirat einzubinden. "Hier geht es schließlich um Vorhaben, die das Ortsbild verändern", sagt Kuntze.

Für die Helmholtzstraße regt er an, die mögliche Lärmbelastung im Grundbuch festzuhalten. So jedenfalls sei sichergestellt, dass der SC Kohlheck ("Die waren schließlich zuerst da") keine Probleme bekomme. Diese Vorgehensweise könnte auch sinnvoll sein bei Neubauvorhaben entlang der Aartalbahn. Sonst gebe es plötzlich entlang der Bahn "jede Menge Bürgerinitiativen".

Das Bauaufsichtsamt sieht allerdings keine Versäumnisse in der Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat. Zwar schreibe die Hessische Gemeindeordnung vor, dass der Ortsbeirat zu "allen wichtigen Angelegenheiten" zu hören sei, erklärt Rainer Eltgen, Leiter der Bauaufsicht. Im Fall der Wenzel-Jaksch-Straße greife aber laut Hessischer Bauordnung das sogenannte vereinfachte Verfahren. Innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Bauantrages müsse entschieden sein. Schon aus Zeitgründen sei die Einbeziehung des Ortsbeirats deshalb nicht vorgesehen.

Eltgen räumt ein: "Das gibt immer wieder Anlass zum Streit." Bereits unter Oberbürgermeister Hildebrand Diehl sei deshalb eingeführt worden, dass die Ortsvorsteher alle 14 Tage eine Liste über alle Bauvorhaben erhalten. Ohne es direkt zu sagen, kritisiert Eltgen die Dotzheimer: "Mit etwas Interesse an dieser Liste kann jeder Ortsbeirat differenzieren und bei Interesse bei uns anfragen." Eltgen stellt klar: "Unser System der Information ist gut."

Gleichzeitig verspricht er: "Wenn eine Anfrage eingeht, kommen wir auch." Wie es ja im Fall Wenzel-Jaksch-Straße geschehen sei. Insgesamt gebe es in Wiesbaden jährlich rund 1500 Bauanträge.

Der Fall Helmholtzstraße liege jedoch anders. Hier greife das vereinfachte Verfahren nicht. Ab einer Bausumme von 1,5 Millionen Euro werde der Ortsbeirat automatisch informiert. Nur: Bislang gab es noch keinen Bauantrag, sondern im Dezember lediglich eine Bauvoranfrage. Insgesamt wolle Quantum zwölf Millionen Euro investieren. Als der Ortsbeirat dann im Januar auf die Nähe zum Sportplatz aufmerksam machte, sei die Bauvoranfrage zurückgeschickt worden mit der Bitte um Überarbeitung. Eltgen: "Da ist noch nichts angebrannt."

Ein Eintrag ins Grundbuch sei nicht möglich: "Beim Emissionsschutz geht nur hopp oder topp." Kein Mieter oder Käufer könne vertraglich gezwungen werden, mehr Lärm als zulässig zu ertragen.

Tatsächlich hat Quantum bereits reagiert und nach eigenen Angaben ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben. Das sei " in Arbeit". Es sei deshalb noch unklar, welche Maßnahmen ergriffen würden. Nicht vorstellbar sei, dass das Bauvorhaben gestoppt würde.

 


Gelder für Tennisvereine                                                 Wiesbadener Tagblatt vom 05.03.2009

(red). Auf Anregung der Freizeit- und Sportkommission hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung die Vergabe von Zuschussmitteln für Projekte in den Tennisvereinen "Blau-Weiß Wiesbaden" und SC Kohlheck beschlossen.

Der 1. SC Kohlheck beabsichtigt, mit Gesamtkosten von 25000 Euro das Flachdach des Clubheimes der Tennisanlage zu sanieren, die Heizung mit Brauchwasserspeicher zu erneuern und eine Solaranlage zu installieren. "Mit einem Zuschuss von 6000 Euro honorieren wir die Eigeninitiative des Vereins, der mit dieser Investition auch langfristig Geld einspart", stellt Oberbürgermeister und Sportdezernent Helmut Müller fest. Dies gelte auch für den Innenstadt- Tennisclub "Blau-Weiß", dessen Tennisanlage im Kurpark in den vergangenen Jahren mehrmals bei heftigem Gewitter überschwemmt wurde. Teilweise wurden die Tennisplätze bis zum Grundaufbau unterspült und die Drainage verstopft. Der Tennis-Club hat deshalb entlang des Bürgersteiges der Fichtestraße, die durch den Kurpark führt, einen Schutzwall mit einem Kostenaufwand von mehr als 13000 Euro errichtet, um zukünftig vor Überschwemmungen geschützt zu sein. Für diese Baumaßnahme erhält der Verein einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro.


 

 

Ideal für Schulsport, Klassenfahrten und Pausen

SC Kohlheck bietet "Speed-Stacking"-Trainingsgruppe als Fortbildung für Pädagogen/Treff donnerstags um 17 Uhr

WK, Vor Ort, vom 12.02.2009
 
Dotzheim/Nordenstadt(red) Eine "Speed-Stacking"-Trainingsgruppe als Fortbildung für Pädagogen bietet der 1. SC Kohlheck  jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr im Vereinsheim in der Schönbergstraße an. Beim in Mode gekommenen Stapeln von Bechern in Hochgeschwindigkeit werden beide Hände benutzt und dabei beide Gehirnhälften aktiviert. Die Leitung hat Reiner Frost, der zahlreiche Erfahrungen mit dem Stacking gesammelt hat. Mitorganisatorin ist Gabriele Storch, 2. Vorsitzende des 1. SC Kohlheck und Konrektorin der Grundschule Nordenstadt. Speed-Stacking bietet zahlreiche Möglichkeiten der Anwendung im Schulsport, für Beschäftigung bei Klassenfahrten, in Freizeit und Pausen. 


 "Stacking in Kohlheck"                                                    Wiesbadener Tagblatt vom 11.02.2009

DOTZHEIM (red). Beim 1. SC Kohlheck  wird ab sofort das sogenannte "Speed-Stacking" angeboten. Dabei handelt es sich um ein Schnelligkeitsstapeln von Plastikbechern, die in Hochgeschwindigkeit verschieden angeordnet, aufgetürmt und zusammengestapelt werden müssen. Die neu gegründete Speed-Stacking-Trainingsgruppe trifft sich jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr im Vereinsheim in der Schönbergstraße.

Um Interessierten diese Sportart zu vermitteln, bot Reiner Frost, der inzwischen im Rahmen von Workshops, Projektwochenbegleitungen und Fortbildungsveranstaltungen viele Erfahrungen mit dem Stacking gesammelt hat, nun eine entsprechende Fortbildung im Vereinsheim an.

"Dass eine solche Veranstaltung länger dauert, als zeitlich angegeben, das habe ich nur selten erlebt", sagt Gabriele Storch, Mitorganisatorin der Veranstaltungund Zweite Vorsitzende des Vereins. Über 20 Teilnehmer hatten sich zu diesem Lehrgang angemeldet, der unter dem Gesichtspunkt der Zusammenarbeit von Schule und Verein angeboten wurde.

Und das hat seinen Grund: In den USA gibt es bereits rund 9250 Schulen mit Sportstacking im Unterrichtsprogramm. Denn Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass Kinder, die Stacking betreiben, leichter lernen. Die Sportart fördert - ähnlich wie das Jonglieren - die Beidhändigkeit, die Auge-Hand-Koordination und das Reaktionsvermögen. Durch das abwechselnde Arbeiten mit linker und rechter Hand und das Überkreuzen der Gesichtsmitte werden gleichermaßen beide Gehirnhälften aktiviert.

Die Teilnehmer des Lehrgangs, die hauptsächlich aus dem schulischen Bereich kamen, probierten zumeist das erste Mal das Becherstapeln aus - und waren von Anfang an mit Hingabe und Begeisterung bei der Sache.

Reiner Frost (links) lieferte sich unter anderem mit Michael Platz von der Otzbergschule ein "Stacking-Duell".


Rodung für Golf-Caddies                                                                          Wiesbadener Tagblatt vom 30.01.2009 

600 Quadratmeter Wald werden für Golf-Club-Halle gefällt

Von Daniel Honsack

Dotzheim wächst. Zudem wird es schwieriger, das ohnehin schon massive Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen. Folgerichtig beschäftigte sich der Ortsbeirat in seiner Sitzung nahezu ausschließlich mit Verkehrs- und Ortsbeirat Dotzheim Baufragen. So wollen die amerikanischen Streitkräfte am Golfplatz Rheinblick eine Lagerhalle bauen, um ihre neuen, elektrisch betriebenen Golfcaddies unterzustellen. Ursprünglich ging es dabei um eine Liegenschaft von über 11000 Quadratmetern. Eine Erweiterung in dieser Größe hätte eine umfassende Waldrodung bedeutet, so dass die Stadt bereits eingeschritten war. Nun geht es noch um 1190 Quadratmeter, die vom Land überlassen werden. Die zu rodende Waldfläche beträgt nur noch 600 Quadratmeter, was auch nach Einschätzung des Ortsbeirates eine vertretbare Größenordnung ist.

Deutlich unzufriedener sind die Ortspolitiker, wenn es um den Informationsfluss zwischen Bauträgern, Ämtern und dem Ortsbeirat geht. Anlass für den Ärger ist das Bauvorhaben an der Wenzel-Jaksch-Straße auf einem Gelände, das von der evangelischen Kirche verkauft wurde. Hier sollen über 30 Wohneinheiten entstehen. Im Dezember und auch bei dieser Sitzung sollte der Bauträger sein Vorhaben vorstellen, beide Male wurde der Termin nicht wahrgenommen. Darüber hinaus wurde die Baugenehmigung im "vereinfachten Verfahren" erteilt, was nach Gesetzeslage eine Information des Ortsbeirates nicht vorsieht. Auch in der Helmholtzstraße soll laut einer Bauvoranfrage in der Nähe des Sportplatzes gebaut werden. Der Ortsbeirat gab zu bedenken, dass auf dem Sportplatz 20 Mannschaften täglich trainieren, an Wochenenden kommen Ligaspiele hinzu. Zudem werde hier ein Parkplatzproblem entstehen, befürchten die Mitglieder fraktionsübergreifend. Harald Kuntze von Bündnis 90/Die Grünen verlangte, dass im Kaufvertrag festgelegt werden solle, dass Klagen in Zusammenhang mit dem Sportplatz ausgeschlossen werden, um den Betrieb weiterhin aufrecht erhalten zu können. Des weiteren setzte sich der Ortsbeirat für einen Verkehrskreisel im Bereich Veilchenweg, Sylter Straße und Stegerwaldstraße ein und forderte zur Ordnung des ruhenden Verkehrs in der Rudolfstraße ein alternierendes Parken.


 Wiesbadener Tagblatt vom 22.01.2009  

In Kohlheck ist beim Nachwuchs alles im Lot. Mithin das Verdienst von Josef Weigl, seit 30 Jahren Mann für alle Fälle und Aufbauhelfer in Sachen Jugend. Erwin Müller würdigte das "vorbildliche Engagement" des 70-Jährigen, überreichte ihm eine Urkunde des Deutschen Fußball-Bundes.

 


Stepp-Aerobic und Sport-Stacking Wiesbadener Tagblatt vom 22.01.2009
 
Kohlheck(red) Jeden Dienstag von 18.15 bis 19.15 Uhr bietet der 1.SC Kohlheck in der Turnhalle der Kohlheckschule in der Helmholtzstraße einen Stepp-Aerobic-Kurs an. Interessenten melden sich bei Gabriele Storch, Telefon 0611-420586, oder bei Übungsleiterin Romina Thiel, Telefon 0611-4689799, Mobil 0171-5346840.

Ein Lehrgang "Einführung in Sport-Stacking" (Kosten zehn Euro) steht am Donnerstag, 5. Februar, von 16 bis 19.30 Uhr auf dem Programm. Im Vereinsheim des 1. SC Kohlheck, Schönbergstraße 74, erhalten Übungsleiter, Lehrer, Erzieher und andere Interessenten eine Einführung in diese Sportart. Der Lehrgang ist mit fünf Punkten akkreditiert.

Anmeldungen an Gabriele Storch, Telefon 0611-420586, oder 0171-1942531, E-Mail: storchenheide@web.de.


Pressebericht über die C-Jugend des 1. SC Kohlheck gegen die TuS Dotzheim

Fleißige Kohlhecker treffen sechs Mal...  Lesen Sie hier mehr... 


 

Mit Bechern, Bobs und Bällen                                                                       Wiesbadener Tagblatt vom 31.10.2008

Der 1. SC Kohlheck verbindet Tradition und Innovation in Perfektion 

Als Wiedergründung des im Jahre 1938 verbotenen SC Dotzheim gedacht, ging der 1. SC Kohlheck schnell eigene Wege und weist heute stolze 900 Vereinsmitglieder - darunter 400 Kinder und Jugendliche - in sieben Abteilungen auf. Peer Sebastian Tiebing, Vorsitzender des SC, kann dabei von manch kurioser und dennoch erfolgreicher Sportart berichten.

Von Thorsten Glesmer

Da der von den Nationalsozialisten verbotene SC Dotzheim nach Kriegsende im TuS Dotzheim aufgegangen war, entschlossen sich am 28. Juli 1951 25 Fußballer, "auch auf dem Hang wieder die Gelegenheit zum Spielen zu schaffen", berichtet der seit drei Jahren dem Verein vorstehende Tiebing aus der Chronik. Zunächst fanden die Aktivitäten auf dem Areal der Hessischen Polizeischule statt. Mit einem Sportgelände in der Schönbergstraße wurde der Verein jedoch unabhängig und benannte sich von SC Dotzheim in 1. SC Kohlheck um.

Der Idee der Fußballer griff 14 Jahre nach Wiedergründung eine Initiative der Spielerfrauen auf und rief ihrerseits eine Turnabteilung ins Leben, die heute wie damals nicht das Leistungs-, sondern das Bewegungsturnen für Kinder und Ältere in den Vordergrund stellt. "Die meisten Turner sind wohl unter 14 oder über 45 Jahre alt", schätzt Tiebing. "Außerdem gibt es eine sehr aktive Jazztanzgruppe, eine Wirbelsäulengymnastik mit dem Siegel "pro Gesundheit", sowie die neueste Trendsportart "Stacking", in der es um das Becherstapeln auf Zeit geht", zählt der Vereinsvorsitzende weiter auf.

Zu Beginn der 1970er Jahre gesellte sich die erste kuriose Abteilung zu den Sportfreunden hinzu. Eine Bob- und Rodelabteilung erschien, angesichts der Wiesbadener Witterungsverhältnisse, eher ungewöhnlich. Dennoch verzeichnete der 1. SC gerade hier seine größten Erfolge. "Damals wurde noch auf der Hohen Wurzel trainiert und gefahren", blickt Tiebing zurück. "Dort trugen wir die Landesmeisterschaften aus und hatten im Laufe der Jahre Deutsche- und Europameister im Zweierbob und Rennrodeln", resümiert er stolz. Die Krönung der sportlichen Erfolge der Vorzeige-Abteilung gelang Jürgen Piltz, der im Jahre 1980 zum Sportler der Stadt ernannt wurde.

"Mittlerweile ist das Training schwierig geworden. Die Sportler müssen extra nach Winterberg oder an den Königsberg nach Sankt Moritz fahren, um mit Landesrodeltrainer Patrick Werner zu üben", erklärt der bereits über 20 Jahre dem Verein angehörende Tiebing. "Außerdem gibt es hier so gut wie keinen Nachwuchs. Vor knapp 15 Jahren musste die Abteilung deswegen bereits das Eisstockschießen aufgeben".

In dem Tennisboom der späten 1970er entstand darüber hinaus eine Tennisabteilung, die von 1993 bis 1995 den "World Team Cup" mit Spielern wie Boris Becker und Goran Ivanisevic ausrichtete. "Man kann sagen, dass unsere Tennisabteilung mehr für die Öffentlichkeitsarbeit getan hat, als jeder andere Wiesbadener Verein", sagt Tiebing selbstbewusst. Ohnehin waren die "wilden Siebziger" ein gutes Jahrzehnt für die Kohlhecker. Den sportlichen Leistungen folgte im Jahre 1977 die Einweihung des neuen Vereinsheims, "das noch heute in voller Pracht steht", meint Tiebing amüsiert. Des Weiteren wurde der alte Sportplatz, der 30 Jahre lang durchhielt und erst letztes Jahr in einem Kunstrasenplatz eine Nachfolgelösung fand, eingeweiht.

Abgerundet wird die Vielseitigkeit des Sportclubs durch die Faustballer, Tischtennisspieler, Volleyballer und Skifahrer des Vereins. Letztere existierten zum Leidwesen Tiebings jedoch nur bis in die 1990er Jahre hinein. "Immerhin reichte die Zeit für die Ausrichtung der Skimeisterschaften", kommentiert der Vereinsrepräsentant nüchtern.

Heutiges Aushängeschild der Kohlhecker sind jedoch die Fußballer, denen der Vorsitzende bis vor wenigen Jahren noch selbst angehörte. "1961 und 1971 wurden wir Meister der Fußball B-Liga. 2000 bekamen wir den Sepp-Herberger- und den DFB-Förderpreis überreicht", startet Peer Sebastian Tiebing eine stolze Aufzählung. "2002 gewann die erste Herrenmannschaft auch noch den Kreispokal. Ein Jahr später verloren wir das Finale nur knapp gegen Biebrich 02", fährt er begeistert fort.

Mit derzeit 14 Jugendmannschaften, zwei aktiven Herren-, einer Alt-Herren- und einer Hobby-Mannschaft sind Verein und Anlage bestens ausgelastet. "Da passt es gut, dass sich unsere erste Mannschaft seit 2005 fest in der Kreisoberliga etabliert hat", freut sich der Hobby-Kicker über den Erfolg seiner ehemaligen Teamkollegen. Für eine gelungene Abrundung der fußballerischen Erfolgsgeschichte sorgte im Übrigen die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt: Im Rahmen der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes besuchten Karl-Heinz "Charly" Körbel und Kollegen im vergangenen Juni den 1. SC und absolvierten ein Freundschaftsspiel auf dem neuen Geläuf.

An diesem Punkt muss Peer Sebastian Tiebing dann allerdings doch einen nicht ganz ernst gemeinten und mit viel Sportmannsgeist aufgenommenen Knick der Erfolgsgeschichte vermelden: Mit 3:4 unterlagen die Gastgeber den erfahrenen SGE-Kickern.

1. SC Kohlheck, Schönbergstraße 74, 65199 Wiesbaden. 1. Vorsitzender Peer Sebastian Tiebing, Telefon (0173) 3065758, Telefon des Vereinsheims (0611) 461414. Der Verein im Internet: www.sckohlheck.de

 


/RHEINGAU-TAUNUS Qualität und Quantität vorhanden, Konzentration und Konstanz nicht im ausreichenden Maß. Deshalb befindet sich Fußball-Kreis-Oberligist SC Kohlheck als Sechster lediglich in Lauerstellung, nicht aber - wie erhofft - in der Spitzengruppe.

Andreas Lustenberger kann auf der Kunstrasenanlage an der Schönberger Straße nie über mangelnde Trainingsbeteiligung klagen. Ein paradiesischer Zustand. Dafür hat der Trainer seit dem 5:2-Punktspielsieg und dem anschließenden 8:0 im Pokal über Spitzenreiter SG Italia/Rhein-Main andere Mangelerscheinungen ausgemacht. Man könne nicht leugnen, dass diese beiden Paukenschläge das Team unterschwellig zu einer inneren Einstellung nach dem Motto "Jetzt läuft alles von selbst" verleitet hätten, findet Lustenberger. Anders kann er sich die folgenden Aussetzer jedenfalls nicht erklären. Beim VfR (1:3-Niederlage) geriet man nach einer Minute in Rückstand, beim 4:4 gegen Biebrich 02 II kassierte Kohlheck sogar zu Beginn beider Halbzeiten Gegentore. Das soll am Sonntag (15 Uhr) bei Karadeniz unbedingt vermieden werden.

"Wenn wir bereit sind, in jedem Spiel ans Limit zu gehen, können wir jeden schlagen und in der Tabelle noch einige Plätze klettern", sieht der SCK-Coach genügend Kapazitäten. Seine Zielvorgabe für diese Runde: Verbesserung von Rang sechs auf Platz drei. Parallel läutet er schrittweise eine Verjüngung ein. In die Fußstapfen verdienter und wichtiger Akteure wie Stefan Weigl und Jürgen Stielow soll auf Dauer die junge Garde um Sven Scholl, Marco Jantz, Dennis Aljubekov und Alexander Rudolph treten. Unter der Voraussetzung, dass die Jüngeren die von Lustenberger geforderte Konstanz zeigen.

 


Veranstaltungen

30.09.2008 Einladung zum Sponsoringabend

Die Fußball und Turnabteilung des SCK lädt am 17.11.2008, um 19:00 Uhr, im Vereinsheim an der Schönbergstraße 74  zum Sponsoringabend ein. Kommen Sie zu unserem Sponsorenabend und der Verein gewinnt 500 Euro. Näheres können Sie hier entnehmen.

 


Jazzgymnastik

Interessierte Mittänzerinnen gesucht! 

Die Tanzgruppe des 1. SC Kohlheck sucht interessierte Mädchen ab 15 Jahre, die Lust am Tanzen haben. Wer Interesse hat, kann an jedem Sonntag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr in die Sporthalle der Kohlheckschule kommen. 

Um mehr Information über die Jazzgymnastik zu erhalten klicken Sie bitte hier... 

 

Volleyballabteilung  - Die Volleyballabteilung stellt sich vor 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte hier.